KFV Verband Allgemein (939)

SCHWEBHEIM - Den Lehrgang zum Sprechfunker erfolgreich absolviert haben 19 Feuerwehrfrauen und -männer aus sieben Freiwilligen Wehren des Landkreises sowie von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL). Zu absolvieren waren an sechs Abenden in 18 Unterrichtsstunden die Grundlagen des Funkverkehrs bei den Feuerwehren. So mussten die Teilnehmer unter der Regie der Kreisbrandmeister Winfried Seißinger und Bernhard Voit lernen, als Sprechfunker in Gruppen, Zugtrupps und Führungsgruppen mit den im Feuerwehrdienst üblicherweise verwendeten Sprechfunkgeräten Nachrichten zu übermitteln. Bei der Übergabe der Zeugnisse forderte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm auf, das gelernte Wissen anzuwenden und weiterzugeben. Der Feuerwehr Schwebheim dankte er für die Unterstützung bei der Durchführung des Lehrgangs.
Die frisch gebackenen Sprechfunker sind: Michael Lamprecht, Sebastian Endres, Kerstin Wiederer (UGÖEL), Reiner Reuter, Joachim Böhm (Kronungen), Paul Krätzig, Barbara Kundmüller (Schallfeld), Stefan Hegler (Gochsheim), Dominik Häring, Philipp Brückner, Markus Köhler, Lars Stumm (Obereuerheim), Stephen Kimbrough, Christian Zeitvogel, Marco Lukoszus, Michael Böhnlein (Untereuerheim), Tobias Hofmann, Frank Wilhelm (Traustadt) und Sebastian Berlenz (Grafenrheinfeld). Unser Bild zeigt die Lehrgangsteilnehmer zusammen mit ihren Ausbildern (von links) KBM Voit, KBM Seißinger, KBI Schemm (2. von rechts).
Bericht und Foto: Horst Fröhling

SCHWEINFURT-LAND (HOF) - Die Ausbildung zum Truppführer absolvierten 45 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis in zwei parallel laufenden Lehrgängen, die im Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion in Niederwerrn und bei der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld stattfanden.
Theorie und Praxis des Feuerlöschwesens und der technischen Hilfeleistung standen während der 40 Stunden auf ihrem Programm, in das sie Kreisbrandinspektor Peter Hauke und sein Ausbilderteam unterwiesen. Bei der Zeugnisübergabe nach der schriftlichen Prüfung betonte Kreisbrandinspektor Peter Hauke, dass dieser Lehrgang auf das "tägliche Geschäft" der Feuerwehr vorbereiten soll. In der heutigen Zeit sei die Feuerwehr "Mädchen für alles". Nur durch richtiges Verhalten an der Unglücks- oder Brandstelle könnten die anfallenden Einsätze bewältigt werden und die Einsatzkräfte gesund zurückkehren.
Den Blick über den Tellerrand zu schärfen sei ein weiteres Ziel dieses Lehrgangs gewesen, erklärte Hauke. Hier seien auch Leute von Polizei, Rettungsdienst, Landratsamt und Notfallseelsorge zu Wort gekommen. Weiter sei bereits vorhandenes Wissen aufgefrischt worden und neues dazu gekommen. Hauke sprach von sehr motivierten Lehrgangsteilnehmern. Er appellierte an die frisch gebackenen Truppführer, das erworbene Wissen weiterzugeben und selbst bereit zu sein, sich weiter fortzubilden.
Den Lehrgang zum Truppführer erfolgreich absolviert haben in Bergrheinfeld: Christian Frosch, Christian Friedel, Martin Neubert, Michael Rebhan, Adrian Ridder, Stefan Fröhling, Dominik Karrlein, Andre Willmy und Felix Endres (Bergrheinfeld); Christian Spiegel (Obbach); Andreas Graf (Zeilitzheim); Michael Schnös, Peter Stock und Michel Herzig (Hirschfeld); Alexander Mika und Martina Klinger (Hausen); Christian Ludwig, Lisa Schäfer und Konstantin Willacker (Schwebheim); Stefan Saal, Daniel Saal und Corinna Ankenbauer (Ebertshausen); Michael Hart, Andreas Benkert, Manuel Ehni, Klaus Mauder und Alexander Drescher (Waigolshausen).
Absolventen vom Lehrgang im Kreisausbildungszentrum in Niederwerrn: Andreas Wahl (Obbach); Mario Niedermeyer Jens Niedermeyer und David Schaller (Brünnstadt); Dirk Keysers, Matthias Hübner und Sven Schreiner (Grafenrheinfeld); Dominik Weih und Jörg Fehr (Werneck); Axel Treutlein und Andreas Kraus ( Schnackenwerth); Christoph Weiß, Bastian Neder, Manuel Rumpel und Alexander Göb (Essleben); Tony Rist, Sebastian Heim und Michael Hetzel (Sulzheim).
Bericht und Fotos: Horst Fröhling
Landkreis Schweinfurt — Große Freude bei der Feuerwehr in Stadtlauringen: Mit der Beschaffung des landkreiseigenen Rüstwagens für die Freiwillige Feuerwehr Stadtlauringen ist nun flächendeckend dafür gesorgt, dass entsprechendes Potential auf dem Sektor der technischen Hilfeleistung vorhanden ist.
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Im Rahmen einer großen Feierstunde und vor den Augen zahlreicher Ehrengäste und Besuchern wurde der Rüstwagen seiner Bestimmung übergeben.
Der Rüstwagenstandort Stadtlauringen ist wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens und vor allem wegen des Schwerlastverkehrs (u.a. mit gefährlicher Ladung) auf der Staatsstraße 2288 sowie der Unfallhäufigkeit bestimmt worden.
Mit der Beschaffung des mit allerlei technischem Gerät ausgestatteten Rüstwagens, der eine stattliche Summe von über 341.000 Euro gekostet hat (der Landkreis erhält einen Zuschuss von 126.000 Euro), stehen die notwendigen Geräte zur Verfügung, um die technische Hilfeleistung zu gewährleisten.
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Die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in Stadtlauringen wurde durch diese Anschaffung wesentlich verbessert.
Der Rüstwagen RW ist für Einsätze nahezu aller technischen Hilfeleistungen – auch größeren Umfangs – vorgesehen, erklärte Landrat Harald Leitherer bei der feierlichen Übergabe.
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Der RW ist ein Fahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung, einem betriebsbereit ein- oder angebauten Lichtmast, Ölwehr, Boot, einer eingebauten und vom Fahrzeugmotor angetriebenen Zugeinrichtung mit maschinellem Antrieb, Holz- und Steinbearbeitungsmaschinen, einem Generator und vielem mehr. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs beträgt bis zu 14.000 Kilogramm.
Der „Iveco Magirus“-Rüstwagen ist eine Bereicherung für Einsätze im gesamten Landkreisgebiet. Die Besatzung besteht aus einem Trupp. Seit vergangenem Juli haben sich die Stadtlauringer Feuerwehrleute mit dem neuen Fahrzeug und seinen Details vertraut gemacht.
Quelle: Landratsamt Schweinfurt



