Freitag, 20 Januar 2023 15:50

Onlineseminarreihe 2023

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Werte Feuerwehrkameradinnen,

Werte Feuerwehrkameraden,

Um auch in der kalten Jahreszeit eine Fortbildung für die Feuerwehrdienstleistenden möglich zu machen hat sich die Kreisbrandinspektion dazu entschieden, die Onlineseminarreihe aus dem Jahr 2022 fortzuführen. Die Terminfindung für das eine oder andere Onlineseminar findet derzeit noch statt. Das erste Seminar wird am 13.02.2023 zum Thema Atemschutz stattfinden. 

Die Seminare widmen sich an einem Abend einem speziellen Thema (z.B. Atemschutz, Führung, Kinderfeuerwehr, …). Als Dauer ist etwa eine Stunde geplant. Die Termine und Themen sind auf der Webseite des Kreisfeuerwehrverbandes zu finden und werden weiter aktualisiert.

Bei der Durchführung der Onlineseminare wird die Plattform “MS Teams” verwendet. Für die Teilnehmer ist eine kostenfreie Nutzung dieser Plattform möglich. Wir empfehlen, über einen PC oder ein Tablet teilzunehmen. Die Teilnahme via Smartphone ist zwar möglich, wird aber aufgrund der Displaygröße nicht empfohlen. Um für die Vortragenden und die Teilnehmer eine persönlichere Atmosphäre zu schaffen, ist es wünschenswert wenn möglichst viele Teilnehmer eine vorhandene Webcam einschalten, sodass man auch sieht, wer teilnimmt. Damit ihr auch einen Zugang zum Seminar erhaltet ist es notwendig, dass ihr euren richtigen Namen (gleich den Anmeldedaten) verwendet. Andernfalls könnt ihr nicht freigeschalten werden.

Die Anmeldung erfolgt über das Lehrgangsportal auf der Webseite (Lehrgangsportal) des Kreisfeuerwehrverbandes (Anmeldung in der Regel über die Kommandanten). Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Teilnehmer begrenzt.

Bei Rückfragen steht Kreisbrandinspektor Florian Zippel unter den bekannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung.

Die Vortragenden und die Organisatoren freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme an den Abendveranstaltungen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Zippel, Kreisbrandinspektor

 

Auf der Jahresabschlusssitzung der Kreisbrandinspektion des Landkreises Schweinfurt wurde die bisherige Fachbereichsleiterin für die Kinderfeuerwehr und Brandschutzerziehung, Nadine Bechmann, als Kreisbrandmeisterin ernannt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 ist Bechmann damit die erste Frau in dieser Position im Landkreis Schweinfurt. Ihr Zuständigkeitsgebiet erstreckt sich zugleich über den gesamten Landkreis.

„Ich freue mich sehr, dass Sie das Amt als Kreisbrandmeisterin antreten und sich gleichzeitig weiterhin im Bereich der Jugendarbeit im Kreisfeuerwehrverband engagieren. Mit Ihrer Ernennung gewinnt unsere Kreisbrandinspektion ein wertvolles neues Mitglied. Zugleich geht ein wichtiges Signal davon aus: Mädchen und junge Frauen werden ermutigt und bestärkt, sich ebenfalls bei unseren Feuerwehren zu engagieren“, sagte Landrat Florian Töpper.

Kreisbrandrat Holger Strunk hat, nach Bestätigung durch Landrat Florian Töpper, die Aufgaben rund um das Thema Kinderfeuerwehr und Brandschutzerziehung an Frau Bechmann übertragen. Damit wird die Wertigkeit dieser beiden sehr wichtigen Themenbereiche der Jugendarbeit im Bereich der Jugendfeuerwehren gleichgestellt.

 

Zur Information:

Die Kreisbrandinspektion wurde vom Kreisbrandrat aufgestellt, um die fachliche Dienstaufsicht über die Feuerwehren im Landkreis zu gewährleisten. Geleitet wird die Kreisbrandinspektion vom Kreisbrandrat Holger Strunk. Unterstützt wird er dabei von Kreisbrandinspektoren und den Kreisbrandmeisterinnen und Kreisbrandmeistern, die er im Einvernehmen mit Landrat Töpper bestimmt hat.

 

Der Landkreis Schweinfurt ist in die Inspektionsbereiche West, Süd und Nord aufgeteilt, für die jeweils ein Kreisbrandinspektor zuständig ist. Jeder Inspektionsbereich gliedert sich nochmals in je vier Kreisbrandmeisterbereiche auf. Ergänzt wird die Inspektion durch Kreisbrandmeister/-innen für Fachgebiete, wie zum Beispiel Atemschutzwerkstatt, Jugendfeuerwehr, Funk, EDV.

Mittwoch, 14 Dezember 2022 12:50

Lehrgänge 2023 jetzt buchbar

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Werte Kameradinnen und Kameraden,

im bekannten Lehrgangsportal wurden die diverse Lehrgänge und Seminare auf Landkreisebene eingestellt. Neben den Lehrgängen „Atemschutzgeräteträger (inkl. CSA)“ und „Maschinist für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeug“ wurden auch Seminare aus dem Bereich der Kinderfeuerwehr und Brandschutzerziehung eingestellt.

Weitere Veranstaltungen werden im Laufe der Zeit folgen.


Bei Rückfragen stehen euch die Verantwortlichen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Zippel und Ralf Weippert

Donnerstag, 08 Dezember 2022 12:39

Atemschutzwerkstatt - Schließtage über Weihnachten/Silvester

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Werte Kameradeninnen und Kameraden,
 
die Atemschutzwerkstatt ist an folgenden Tagen geschlossen:
Dienstag, 27.12.2022
Donnerstag, 29.12.2022
Dienstag, 03.01.2023
 
Im Einsatzfall sind wir dennoch wie gewohnt erreichbar.
 
Viele Grüße!
 
-- 

Jan Hußlein

Kreisbrandmeister

Leiter der Atemschutzwerkstatt

Ausschreibung: Ehrenamtspreis 2023 „Gesellschaft im Wandel ⇆ Ehrenamt im Wandel“

Gesellschaft im Wandel Ehrenamt im Wandel

Viele Menschen in Bayern und der Pfalz setzen sich vor Ort im (groß-)städtischen und ländlichen Raum für unsere Gesellschaft ein – beispielsweise im traditionellen Verein, in Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr oder in Initiativen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Sport. Gleichzeitig befinden sich die bestehenden Ehrenamtsstrukturen aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen wie der Alterung der Gesellschaft und der Digitalisierung im Wandel. Das oft hohe Durchschnittsalter von Ehrenamtlichen in traditionellen Strukturen hängt dabei nicht nur mit dem demografischen Wandel, sondern auch mit neuen Anforderungen junger Menschen zusammen. Insbesondere in Krisenzeiten ist das Ehrenamt ein entscheidender stabilisierender Faktor für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Da stellt sich die Frage: Wie gestaltet sich bürgerschaftliches Engagement zukünftig? Hier gibt es erfolgreiche Lösungsansätze, die wir mit einem Preisgeld anerkennen wollen.

Der diesjährige Ehrenamtspreis richtet sich an gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen, die mutig neue Wege gegangen sind, um sich zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Herangehensweisen können durchaus vielfältig und unkonventionell sein – beispielsweise Kooperationen, veränderte Strukturen, neue inhaltliche Aufgabenfelder oder ganz andere Strategien – Hauptsache erfolgreich!

Die Versicherungskammer Stiftung schreibt den diesjährigen Ehrenamtspreis „Gesellschaft im Wandel Ehrenamt im Wandel“ aus − dotiert mit insgesamt 43.000 Euro. Es werden acht Preisträger, je einer pro Regierungsbezirk in Bayern sowie in der Pfalz, mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro prämiert. Zusätzlich nominiert die Fachjury aus allen Einreichungen weitere Projekte für einen Publikumspreis: Drei dieser Nominierten können im Rahmen eines öffentlichen Online-Votings ein Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro erhalten.

Die Lösungsansätze und Konzepte für die Zukunft des Ehrenamtes könnten sich u. a. folgenden Fragestellungen widmen:

  • Werden weitere Zielgruppen angesprochen, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden?
  • Setzt sich Ihre Organisation mit neuen Themenfeldern auseinander oder blickt über den Tellerrand und kooperiert mit anderen Organisationen?
  • Werden neue Ideen und Herangehensweisen innerhalb des Engagements aufgegriffen?
  • Wie wird auf die unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnisse der aktiven Mitglieder eingegangen?
  • Wie wird das Spagat zwischen Tradition und Wandel bewältigt?
  • Wird die Führungsverantwortung in der Organisation auf mehrere Köpfe verteilt oder gibt es einen Strukturwandel?

Das sind die Bewerbungskriterien:

  • Lokal verankerte gemeinnützige Projekte, Vereine und Initiativen aus Bayern und der Pfalz.
  • Die Einreichung erfolgt durch die Kommune oder Stadt, in der das Projekt aktiv ist, oder durch die gemeinnützige Organisation (z. B. Bürgerstiftung, gGmbH, Verein, Freiwilligenagentur, Feuerwehr, Rettungsdienst) selbst.
  • Die Online-Bewerbung muss vollständig ausgefüllt sein.

Die Jury aus Fachvertreter:innen urteilt u.a. nach den Qualitätskriterien Nachhaltigkeit, Modellcharakter, Ideenreichtum, Innovation, Zukunftsfähigkeit, Kommunikation und sozialen Faktoren.

So können Sie sich bewerben:

  1. Bewerbungsformular (PDF) auf unserer Website downloaden und ausfüllen.
  2. Online registrieren und alle relevanten Unterlagen inkl. Bewerbungsformular und ggf. zusätzlichem Material zur Veranschaulichung Ihres Engagements hochladen.

Die Bewerbung ist nur online möglich:



Einsendeschluss ist der 12. Februar 2023.

Donnerstag, 17 November 2022 22:55

Lehrgangskatalog Kreisbrandinspektion Stand 10. November 2022

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Der Lehrgangskatalog der Kreisbrandinspektion Schweinfurt für das Jahr 2023 steht nun auf unserer Internetseite zum Download bereit:

pdf Lehrgangskatalog Kreisbrandinspektion Stand 10. November 2022 (902 KB)

Montag, 14 November 2022 06:55

Nachruf Ehrenkreisbrandmeister Hubert Lutz

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NACHRUF

In stiller Trauer nehmen wir von
unserem Feuerwehrkameraden Abschied.

Ehrenkreisbrandmeister

Hubert Lutz

Der Kreisfeuerwehrverband und die
Kreisbrandinspektion Landkreis Schweinfurt bedanken
sich für seinen unermüdlichen und treuen Einsatz.

Kreisbrandrat Holger Strunk
im Namen aller Feuerwehrkameraden
vom Landkreis Schweinfurt

Das Bayerische Innenministerium zeichnet jährlich Betriebe aus Bayern aus, die sich im besonderen Maße für ehrenamtliche Tätigkeiten engagieren. Kürzlich fand ein Blaulichtempfang im Rathausprunksaal in Landshut statt, wo Innenstaatssekretär Sandro Kirchner 17 bayerische Unternehmen mit der Auszeichnung `Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit’ ehrte. Mit der Auszeichnung werden ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber gewürdigt, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz möglicher Auswirkungen auf den Betriebsablauf “im Einsatz” den Rücken freihalten und Betriebe die ehrenamtliche Hilfsorganisationen im besonderen Maße unterstützen.

Bei der diesjährigen Auszeichnung wurde auch die Metzgerei Lamprecht aus Niederwerrn geehrt. Geschäftsführer Hans-Peter Lamprecht nahm die Auszeichnung aus den Händen von Innenstaatssekretär Sandro Kirchner entgegen. Mit anwesend war bei der Ehrung war auch die Niederwerrner Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann und Kreisbrandrat Holger Strunk.

Hans-Peter Lamprecht engagiert sich in mehrfacher Hinsicht seit mehreren Jahrzehnten um das Ehrenamt im Landkreis Schweinfurt und darüber hinaus. Die Metzgerei Lamprecht ist jederzeit bereit die Hilfsorganisationen mit Verpflegung zu versorgen, selbst mitten in der Nacht. Während der Corona- Pandemie unterstützen Soldaten der Bundeswehr das Gesundheitsamt Schweinfurt bei ihrer Arbeit. Am 23.12.2021 fiel die Küche der Truppe aus, Hans-Peter Lamprecht sagte sofort zu, die Soldaten über die Weihnachtsfeiertage zu versorgen. Doch auch wenn handwerkliches Geschick und Ideenreichtum gefragt ist, ist der Metzgermeister aus Niederwerrn ein verlässlicher Ansprechpartner. So hat Lamprecht beispielsweise kostenlos einen schlüsselfreien Zugang für Atemschutzwerkstatt des Landkreises Schweinfurt zusammengebaut und installiert. Auch Rauchhäuser, also Modelle die für die Brandschutzerziehung verwendet werden, hat der Unternehmer für die Kreisbrandinspektion des Landkreises Schweinfurt schon gebaut.

Bettina Bärmann, die Lamprecht schon seit ihrer Kindheit kennt, freut sich, dass das Unternehmen die Auszeichnung erhalten hat. „Hans-Peter ist mehr als nur Unternehmer, er ist immer bereit zu helfen, wenn er gebraucht wird und es darum geht Ehrenamtliche zu unterstützen“, so die Bürgermeisterin.

Auch Kreisbrandrat Holger Strunk, der Lamprecht für die Auszeichnung als Ehrenamtsfreundlicher Betrieb vorgeschlagen hat freut sich: „Hans-Peter Lamprecht ist nicht nur ein Geschäftspartner für die Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren im Landkreis, er gibt auch etwas zurück. Geht nicht, gibt es bei ihm nicht“, so Strunk. Der Kreisbrandrat bedauert sehr das die Jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Schließung der Metzgerei Lamprecht zum 31.03.2023 endet.

Hans-Peter Lamprecht selbst freut sich natürlich über die Auszeichnung, meint aber er habe nur das getan was nötig ist. „Leider denken heutzutage viele Menschen nur noch an sich selbst, da ist es wichtig mit gutem Beispiel voranzugehen“, so Lamprecht.

Ihre Meinung zählt: Nehmen Sie an der Befragung aller Aktiven in den Freiwilligen Feuerwehren teil!

 

Die Technische Hochschule Nürnberg führt im Auftrag des Bayerischen Innenministeriums das Projekt „Engagement & Freiwillige Feuerwehr" durch. Im Mittelpunkt steht dabei das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrmänner und -frauen und die Frage: „Wer löscht morgen?“

 

Wichtige Grundlage ist eine anonyme Befragung aller Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. Ihre Meinung zählt - machen Sie mit! Durch Scannen des QR-Codes gelangen Sie direkt zum Online-Fragebogen. Oder Sie besuchen die Internetseite www.wer-loescht-morgen.de

 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind mit besonderen Risiken verbunden - Mitglieder der Feuerwehr werden auf diese Aufgabe speziell vorbereitet

Landkreis Schweinfurt. Die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt trainieren aktuell in einem neuen Einsatzfahrten-Simulator der Versicherungskammer Bayern und des Bayerischen Innenministeriums den Ernstfall.

Im Simulator werden Einsatzfahrten unter möglichst realistischen Bedingungen virtuell über Monitore dargestellt. Das bietet den Feuerwehrleuten eine sichere Trainingsmöglichkeit, denn kritische Situationen bei Blaulichtfahrten können ansonsten auf der Straße oder auf Übungsplätzen nicht realistisch geübt werden.

Im Landkreis Schweinfurt ist der Simulator derzeit im neuen Feuerwehrhaus in Unterspiesheim (Gemeinde Kolitzheim) aufgebaut. Dort trainieren im Zeitraum 6. bis 25. Juli Mitglieder der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen im Landkreis Schweinfurt verschiedene Szenarien unter der Anleitung mehrerer Ausbilder.

Kreisbrandinspektor Alexander Bönig für Training verantwortlich

Alexander Bönig, Kreisbrandinspektor und zuständig für die Abnahme der „Feuerwehrführerscheine“ im Landkreis Schweinfurt, ist für die Trainingseinheiten im Simulator verantwortlich. Unterstützt wird er durch einige Mitglieder der Kreisbrandinspektion sowie durch einzelne Feuerwehrdienstleistende aus dem Landkreis Schweinfurt, die als sogenannte Multiplikatoren qualifiziert wurden. Die Ausbildung der Multiplikatoren wurde durch die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg durchgeführt. Die Multiplikatoren bilden anschließend bis zu sechs ihrer Kameradinnen und Kameraden je Trainingsdurchgang aus.

Ein Trainingsdurchgang für sechs Teilnehmende dauert etwa 4 Stunden inklusive theoretischem Unterricht. Gedacht ist das Training für alle Einsatzfahrzeugführer/-innen des Landkreises - bis zum Ende des Trainingszeitraums am 25. Juli werden über 200 Einsatzkräfte das Training durchlaufen haben.

Die sechs simulierbaren Einsatz-Szenarien sind laut Kreisbrandrat Holger Strunk „nah dran an der Realität, vor allem die kritischen Situationen, die bei der Blaulichtfahrt im Zusammenhang mit den anderen Verkehrsteilnehmern entstehen können“. Zwar könne der Simulator ein echtes Fahrzeug und eine reale Einsatzfahrt nicht zu 100 Prozent ersetzen, aber „die Situationen werden sehr gut simuliert“.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern unterstützt die Aktion. Die Ausgangssituation vor jedem Einsatz: Die Maschinistinnen und Maschinisten der Feuerwehren und anderer Rettungskräfte möchten so schnell wie möglich an den Einsatzort kommen. Noch wichtiger ist es jedoch, dort auch sicher anzukommen und dabei weder sich noch andere Verkehrsteilnehmende zu gefährden. Kritische Situationen sind besonders das Überqueren von roten Ampeln und Überholmanöver - hier besteht die größte Unfallgefahr. Die Teilnehmenden sollen nach dem Training mit dem Einsatzfahrten-Simulator in der Lage sein, solch brisante Situationen durch geübte Fahrstrategien zu bewältigen.

„Besonderer Dank geht an die Gemeinde Kolitzheim, die unkompliziert im neuen Gerätehaus einen Stellplatz sowie einen Schulungsraum für die Trainings zur Verfügung gestellt hat“, hebt Florian Zippel, Arbeitsbereichsleiter Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen am Landratsamt Schweinfurt, hervor.

 

Die mobilen Einsatzfahrten-Simulatoren
Die Versicherungskammer Bayern und das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration haben in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern je einen mobilen Einsatzfahrten-Simulator beschafft. In den beiden baugleichen Simulator-Anhängern im Wert von je 175.000 Euro ist ein Fahrersitz mit Bewegungssystem montiert, die Fahrt wird auf drei großen Bildschirmen dargestellt. Das Sichtfeld im Fahrsimulator umfasst einen Winkel von 200 Grad, damit auch beim Blick aus dem Seitenfenster die im Originalen vorherrschende Verkehrssituation wahrgenommen werden kann. Damit lässt sich ein ausreichend realistisches Fahrgefühl erzeugen. Es werden Szenarien im Stadtverkehr wie auch bei Überlandfahrten dargestellt.

 

Quelle: Landesfeuerwehrverband Bayern/Landratsamt Schweinfurt

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