Donnerstag, 16 August 2001 11:25

Wechsel bei den Kreisbrandmeistern

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Wechsel bei den Kreisbrandmeistern
Schweinfurt-Land (ER) "Wenn zur Zeit über ehrenamtliche Tätigkeit auch viel gesprochen wird und manchmal nicht viel dahinter steht, so zeigen Freiwillige Feuerwehren und besonders die Kreisbrandinspektion täglich ihren Einsatzwillen im Ehrenamt." So Landrat Harald Leitherer bei der Verabschiedung und Einführung von drei Kreisbrandmeistern (KBM) im Landratsamt.
Wegen Erreichung der Altersgrenze wurde die Kreisbrandmeister Winfried Feller (Gerolzhofen), Walter Hanatschek (Üchtelhausen) und Frank Limbach (Sennfeld) - er wechselt zur Stadtfeuerwehr - verabschiedet. Landrat Leitherer und Kreisbrandrat Georg Vollmuth fanden herzliche Worte der Anerkennung für die Männer, die in verantwortlichen Positionen bei der Feuerwehr ihren Dienst taten. Sie hätten dazu beigetragen, dass im Niederwerrner Ausbildungszentrum kaum ein Wochenende ohne Besucher geblieben sei. Er freue sich, dass im Landkreis über 5500 Wehrmänner freiwillig und im Bewusstsein, dass ein Einsatz auch tragisch enden könne, ihren Dienst am Nächsten leisten, so der Landrat.
Georg Vollmuth würdigte die gute Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion und vor allem das Engagement bei der Ausbildung der Wehrmänner.
Eingeführt in ihre Ämter als Kreisbrandmeister wurden Eugen Alban (Geldersheim) als künftiger Leiter der Atemschutzwerkstatt, Alfons Mai (Üchtelhausen) für den Bereich Zwei und Stefan Hauck (Gerolzhofen) für den Bereich Neun.

Montag, 06 August 2001 11:23

Atemschutz-Förderprogramm

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Das Sonderförderprogramm der Versicherungskammer Bayern, in dem die staatliche Förderung von einem "Atemschutzpaket", bestehend aus 4 Atemschutzgeräten in Höhe von 3.000 DM mit weiteren 1.500 DM unterstützt wird, läuft Ende 2002 aus.

Freitag, 03 August 2001 11:22

Waldbrandgefahr

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Gerade in den Sommermonaten zählt der Wald zu den beliebtesten Ausflugszielen. Aber alljährlich werden durch zahlreiche Brände große Teile des Waldbestandes nicht nur in den südeuropäischen Mittelmeerländern, sondern auch in Mitteleuropa vernichtet. Viele Waldtiere verbrennen jämmerlich in den Flammenfronten, die Vegetation wird dadurch für viele Jahre und bereits seltene Pflanzenbestände werden teilweise für immer vernichtet.
Die meisten Waldbrände gehen auf den Mensch zurück. Durch ein unachtsam weggeworfenes Streichholz, durch eine noch glimmende Zigarette, die lässig an den Wegrand geschnippt wird, durch eine Glasscherbe, die im richtigen Winkel das Sonnenlicht bricht, oder aber auch durch vorsätzliche Brandstiftung gehen jedes Jahr mehrere Hundert Hektar Wald in Deutschland in Flammen auf. Zunächst geraten das leicht entzündbare Unterholz, trockenes Gras und Blätter, in Brand, wenig später brennen Büsche und Sträucher, dann ganze Bäume und schließlich stehen ganze Waldschonungen lichterloh in Flammen. Aus einem anfänglich kleinen, räumlich eng begrenzten Brandherd können vor allem durch anfachende Winde bei trocken-heißer Witterung schnell größere Wald- und Heideflächen in Brand geraten. Als besonders gefährlich erweist sich dabei die Eigendynamik des Brandes, die durch das Feuer und die Brandgase hervorgerufen problemlos auch meterbreite Waldschneisen überspringt und durch Funkenflug immer weitere Baumbestände erfasst.
Aber es sind nicht immer die großen Waldbrandkatastrophen, die unsere Feuerwehren jedes Jahr in den Sommermonaten unzählige Male ausrücken lässt. Auch unvorsichtig auf leicht entflammbaren Stoppelackern und Wiesen abgestellte Pkw mit noch heißen Katalysatoren und Auspuffrohren verursachen jedes Jahr viele Flächenbrände. Zusätzliche Brisanz erhalten diese Flächenbrände vor allem dann, wenn die Acker- oder Wiesenflächen an Waldflächen grenzen: Innerhalb kurzer Zeit kann sich so ein zunächst relativ harmloser Flächenbrand zum Waldbrand ausweiten, vor allem dann, wenn die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht rechtzeitig alarmiert werden und die Brandstelle nur schwer erreichbar ist. Gerade bei Flächenbränden ist es sehr wichtig, dass möglichst noch im Entstehungsstadium des Brandes mit der Brandbekämpfung begonnen wird, damit die Feuerwehren möglichst gute Chancen im Wettlauf mit der Zeit haben, bis aus dem Stoppelackerbrand eine großflächige Brandkatastrophe erwachsen ist.
Wer einen Wald- oder Flächenbrand entdeckt, sollte sofort Feuerwehr, Polizei oder Forstbehörde unter möglichst genauer Angabe des Brandes (Ort und Brandausdehnung) benachrichtigen. Bei mehreren Personen sollte eine sofort die Meldung des Waldbrandes über Telefon-Notruf 112 übernehmen, während die anderen versuchen, das Feuer zu "löschen". Gelöscht werden kann - insbesondere in der Entstehungsphase des Brandes - mit ein bis zwei Meter langen Laub- oder Nadelzweigen. Wichtig ist es, das Feuer zum Inneren der Brandfläche hin auszukehren. Die Flammen sollen nicht ausgeschlagen werden, da sonst die Gefahr besteht, dass durch Funkenflug der Brand weiter ausgebreitet wird. Bei der Brandbekämpfung ist zu jeder Zeit dringend darauf zu achten, dass immer eine vom Brandrauch freie Fluchtmöglichkeit besteht, besonders wenn drehende Winde eine plötzliche Richtungsänderung der Flammenausbreitung befürchten lassen. Wenn eine Brandbekämpfung nur unter Gefährdung der eigenen Sicherheit möglich ist, geht der Eigenschutz stets vor!

Schützen auch Sie den Wald - er ist lebenswichtig!

Mindern Sie die Waldbrandgefahr durch Ihr eigenes umsichtiges Verhalten. Handeln Sie bei Brandausbruch sofort (Alarmierung der Feuerwehr und eigene Löschversuche), denn jede Minute ist kostbarer Vorsprung im Kampf gegen die Flammen. Jeder Waldbrand ist eine Katastrophe für Tier- und Pflanzenwelt.

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