KFV Verband Allgemein (939)
Kreisbrandmeister Bernhard Voit verabschiedet
geschrieben von Weippert RalfLandrat übergibt Ernennungsurkunde an Oliver Lutz aus Michelau
Landkreis Schweinfurt. Landrat Florian Töpper hat in einer kleinen Feierstunde im Landratsamt Schweinfurt Kreisbrandmeister (KBM) Bernhard Voit aus Pusselsheim in den Ruhestand verabschiedet und Oliver Lutz aus Michelau zu dessen Nachfolger ernannt.

„Mit Bernhard Voit durften Kreisbrandinspektion und Landkreis über 27 Jahre auf eine fachlich versierten und menschlich angenehme Führungskraft zählen, die sich große Verdienste um das Feuerwehrwesen gerade im südlichen Landkreis erworben hat“, sagte Landrat Töpper. Seit seinem Eintritt in seine Heimatwehr in Pusselsheim vor über 45 Jahren ließ sich Bernhard Voit bereitwillig in die Pflicht für die öffentliche Sicherheit nehmen. Dafür dankte ihm auch Kreisbrandrat Holger Strunk.
Von 1979 bis 1985 fungierte Voit als stellvertretender, von 1985 bis 1991 als 1. Kommandant. Zum 1. Juni 1990 wurde er unter dem damaligen Landrat Karl Beck zum Kreisbrandmeister bestellt und war damit der nunmehr dienstältester KBM im Landkreis. Besondere Erwähnung verdienen unter anderem seine Leistungen im Bereich der Brandschutzerziehung und sein Wirken für die kleinen Wehren. Ein besonders hohes Maß an Kompetenz zeichnete ihn im Bereich des Funkwesens aus.
Voits Nachfolger als KBM ist seit 1. April Oliver Lutz aus Michelau. Er erhielt von Landrat Florian Töpper die Ernennungsurkunde. Er ist somit nun zuständig für die Ortschaften Altmannsdorf, Donnersdorf, Hundelshausen, Kleinrheinfeld, Michelau, Prüßberg, Pusselsheim und Traustadt.
Mit seinen 30 Lebensjahren verfügt der neue Kreisbrandmeister bereits über beachtliche Erfahrung auch in Führungsfunktionen. So steht er schon seit 2011 als 1.Kommandant an der Spitze seiner Heimatfeuerwehr in Michelau und bereichert seit 2008 mit seinem Engagement die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung im Landkreis Schweinfurt.
Auf dem Foto: KBR Holger Strunk, Luzia und Oliver Lutz, Reinhilde und Bernhard Voit und Landrat Töpper.
Bericht/Foto: Landratsamt Schweinfurt
Einladung zur 10. Feuerwehr-Sanitäter Fortbildung am 28.04.2017
geschrieben von Weippert Ralf
"...bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider!" lautet das Thema dieser Fortbildung.
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Roselt von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) aus München
wird uns einen Vortrag über die Zulassung und Eignung der Persönlichen Schutzausrüstung für Feuerwehr,
Rettungsdienst und Notarztdienst geben.
Eingeladen sind alle Feuerwehr- und Rettungsdienstkameraden/innen aller Hilfsorganisationen, Notärzte und Interessierte.
Das Weiterleiten, Vervielfältigen und Verbreiten dieser Veranstaltung ist ausdrücklich erwünscht!
Für die Ärzteschaft können Fortbildungspunkte der KVB geltend gemacht werden.
Anmeldungen bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Feuerwehr Untertheres freut sich auf euch und eine tolle Fortbildung!
WERNECK - Am Montag gegen 18:30 Uhr heulten die Sirenen in der Marktgemeinde Werneck sowie in der Nachbargemeinde Bergrheinfeld. „Starke Rauchentwicklung mit vermissten Personen, zusätzlich wird eine lange Schlauchstrecke benötigt“ war die Ansage der Integrierten Leitstelle über Funk und die Funkmeldeempfänger.
Das alte Pfarrheim, welches in Kürze abgerissen werden soll und gegen eine Wohnanlage für altersgerechtes Wohnen weichen muss, war das Übungsobjekt. Ein solches Objekt, mit einem Gebäudeumfang von vier Zweifamilienwohnhäusern, ist daher bestens prädestiniert für Übungseinsätze solcher Art. Bereits in den letzten Wochen hatte die Feuerwehr Werneck das Objekt für verschiedene Übungsszenarien hergenommen und so konnten Brandübungen im Innenangriff mit Atemschutz, Person im Aufzugschacht oder Türe öffnen mit verschiedenen Techniken reichlich geübt werden.
Diese Übung war jedoch als Brandschutzübung eine Nummer größer und so wurden 12 Personen als Vermisst gemeldet. Das Gebäude wurde mit vier Nebelmaschinen komplett verraucht und es mussten die Türen teilweise gewaltsam geöffnet werden um an die vermissten Personen zu gelangen.
Das Einsatzszenario wurde in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt und so musste die Feuerwehr Bergrheinfeld zusammen mit der Feuerwehr Essleben im Abschnitt 1 den Innenangriff über die Schönbornstrasse vornehmen. Die Feuerwehr Werneck hatte die Aufgabe, im Brandabschnitt 2 mit den zur Verfügung stehenden Atemschutzträgern über den Kellereingang vom Parkplatz die Räumlichkeiten nacheinander abzusuchen. Der 3. Abschnitt wurde der langen Schlauchstrecke zur Wasserförderung zugeordnet. Hierbei galt es die ca. 700 m von der Wasserentnahmestelle am Schlosstor aus der Wern zum Brandobjekt zu pumpen.
Besonders zu beachten war die Verkehrslage und die Absicherung der Schlauchstrecke Innerorts über den Kreuzungsbereich sowie im Verlauf der Meininger Straße. Die Feuerwehren aus Egenhausen, Ettleben, Rundelshausen und Zeuzleben konnten in kurzer Zeit die geforderte Wassermenge am Brandobjekt bereit stellen. Für die Verletzten wurde eigens das BRK Team aus Schwanfeld sowie die HVO-Gruppe aus Mühlhausen hinzu alarmiert, sodass eine homogene Zusammenarbeit aller Hilfskräfte durch die Inspektion im Anschluss bestätigt wurde.
Da die Übung bereits eine offizielle Übung zur Brandschutzwoche war, versammelte man sich im Anschluss am Gerätehaus der Feuerwehr Werneck, da die 1. Bürgermeisterin alle zu einem kleinen Umtrunk sowie einem Imbiss einlud.
Ein besonderen Dank gilt nochmals allen Beteiligten Helfern, dem Team für Aufbau und Planung sowie den Verletztendarstellern.
Bericht/Fotos: Feuerwehr Werneck
