Weippert Ralf
Truppführer am Standort ausgebildet
STADTLAURINGEN. Wieder einmal hat die FF Stadtlauringen 9 Feuerwehrdienstleistende aus den 10 Gemeindeteilen Stadtlauringens in 38 Stunden binnen 3 Wochen zum Truppführer ausgebildet. Ziel des Lehrgangs ist die Befähigung zum Führen eines Trupps (die kleinste taktische Einheit einer Feuerwehr) nach Auftrag innerhalb einer Löschgruppe oder Löschstaffel. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme am Truppmann-Lehrgang Teil 1 und 2.
Die Truppführerausbildung beinhaltet erweiterte Grundkenntnisse, aber auch taktische Vorgehensweise bei technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätzen. Des Weiteren wurde auch der Bunker des Katastrophenschutzes im Landratsamt Schweinfurt besucht, in dem Herr Rost vom Landratsamt über den Aufbau des Katastrophenschutzes im Landkreis Schweinfurt referierte.
Am Ende des Lehrgangs wurden die Teilnehmer in Praxis und Theorie (50 Fragen) ausführlich unter den Augen der Kreisbrandinspektion geprüft. Da alle Teilnehmer mit Erfolg bestanden haben, bekamen Sie ein Zeugnis von Herrn Kreisbrandinspektor Peter Hauke und den Kreisbrandmeistern Horst Klopf und Walfried Fröhr überreicht.
Die Ausbilder Manfred Brand, Martin Helbig, Heiko Saum und Philip Schubert haben folgende Teilnehmer am Lehrgang zum Truppführer ausgebildet:
Daniel Bulheller, Diana Ullrich, James Baker, Sebastian Feiler (alle FF Stadtlauringen), Thomas Brückner, Irene Düring, Andreas Gerner (alle FF Birnfeld), Dieter Paul (FF Sulzdorf) und Andreas Eschenbach (FF Wetzhausen)

Auf dem Bild von links nach rechts: KBI Peter Haucke, KBM Horst Klopf, KBM Walfried Fröhr, Thomas Brückner, Daniel Bulheller, Sebastian Feiler, Diana Ullrich, Dieter Paul, Irene Düring, James Baker, Andreas Eschenbach, Andreas Gerner, Manfred Brand, Heiko Saum, Philip Schubert, Stellv. Bürgermeister Winfried Reß;
Lehrgang zum Truppführer erfolgreich beendet
KREIS SCHWEINFURT (hof) Die Ausbildung zum Truppführer absolvierten 49 Feuerwehrleute im Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion in Niederwerrn.
Theorie und Praxis des Feuerlöschwesens und der technischen Hilfeleistung standen während der 185 Stunden umfassenden Grundausbildung auf ihrem Programm, in das sie Kreisbrandinspektor Peter Hauke und sein Ausbilderteam mit den Kreisbrandmeistern Horst Klopf, Reinhold Achatz, Walfried Fröhr und Thomas Heffels unterwiesen. Angefangen von den Rechtsgrundlagen über das richtige Verhalten an der Einsatzstelle und richtiges Löschverhalten, bis hin zum Katastrophenschutz erhielten die Teilnehmer einen Gesamteinblick in das Leistungsspektrum der Feuerwehren. Fachkreisbrandmeister Ralf Weippert gab einen Einblick in den Umgang mit dem neuen Digitalfunk.
Bei der Zeugnisübergabe nach der schriftlichen Prüfung betonte Hauke, dass dieser Lehrgang auf den Alltag in einer Freiwilligen Feuerwehr vorbereiten soll. Er verwies auf die zunehmende Bandbreite der Aufgabengebiete und Einsätze. Diese umfasse neben dem „Alltagsgeschäft“ wie Brände und Unfälle auch besondere Einsätze wie beispielsweise Unwetter. Um dem Ganzen gewachsen zu sein, brauche man als Grundlage eine solide Ausbildung. Besonders lobte Hauke den kameradschaftlichen Umgang miteinander während des Lehrgangs. Wichtig sei dabei, dass sich die jungen Feuerwehrleute innerhalb des Landkreises kennen lernten. Außerdem wies er darauf hin, dass die Arbeit der Feuerwehr im Landkreis nur ehrenamtlich zu leistbar sei, hauptamtliche Kräfte seien hier nicht finanzierbar.
Die Ausbildung erfolgreich absolviert haben im Lehrgang I: Markus Oschmann (Pfändhausen); Tobias Hauser, Carina Weißenseel, Marcel Wirsching (Stammheim); Luis Gumpert, Michael Treutlein, Fabian Ziegler (Schnackenwerth); Andreas Neeb (Schleerieth); Andreas Palino, Moritz Rumpel, Stefan Schäfer (Schraudenbach); Stefan Schmitt (Röthlein); Florian Deuber, Thomas Ebert, Florian Götzendörfer, Jochen Mai, Jan Werner (Schonungen); Florian Gockler (Schwebheim); Frank Benkert, Daniel Schraut (Waigolshausen); Julian Schmitt (Üchtelhausen).
Die Ausbildung erfolgreich absolviert haben im Lehrgang II: Benedikt Eusemann, Mario Kneuer (Bergrheinfeld); Benjamin Schmitt, Michael Solf, Sebastian Stapf (Donnersdorf); Nicole Hart, Sebastian Hart, Johanna Riegler, Markus Seuffert (Werneck); Noah Katzenberger, Jan Klingl, Franziska Vay, Jochen Vay, Michael Vay (Vasbühl); Ivo Hauer, Oliver Müller, Andreas Werner (Poppenhausen); Jan Assel, Jascha März, Andreas Schmee (Röthlein); Dennis Bayersdörfer, Florian Müller (Hausen); Barbara Hauber (Mainberg); Luis Friedrich, Thomas Gold, Pascal Göpfert, Bastian Seufert (Theilheim).
Bei Staubildung auf der Autobahn: Rettungsgasse
Bericht der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld
Wie wir leider an diesem Wochenende wieder feststellen mussten, wissen die meisten Autofahrer immer noch nicht, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sich auf der Autobahn ein Stau bildet. Hierbei ist es egal, ob der Stau durch einen Unfall oder eine Baustelle entstanden ist.
Die Freiwillige Feuerwehr Bergrheinfeld wurde am Sonntag um 16:23 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Aufgrund der „günstigen“ Uhrzeit konnte die Wehr mit den ersten zwei vollbesetzten Fahrzeugen innerhalb von 4 Minuten ausrücken. Da vom verunfallten Mercedes automatisch der Standort geschickt wurde, konnte die Unfallstelle präzise angefahren werden. Die erstausrückenden Fahrzeuge der FF Bergrheinfeld konnten über die Staatsstraße nach Schnackenwerth und der Behelfsauffahrt sehr zügig bis auf die Autobahn kommen. Auf der Autobahn war dann – aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse - fast kein Durchkommen. Da ca. 1 km vor der Unfallstelle unser 14,5 Tonnen schweres und dementsprechend breites Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug nicht mehr durch kam, mussten die Floriansjünger während der Alarmfahrt aussteigen und manchen Autofahrern erklären, wie die Rettungsgasse zu bilden ist. Als die Einsatzfahrt fortgesetzt werden konnte, war die FF Bergrheinfeld dann noch vor dem Rettungsdienst und Notarzt an der Einsatzstelle und konnte die Erstversorgung durchführen. Gleichzeitig wurden Maßnahmen eingeleitet, um die zwei eingeklemmten Personen mittels Rettungsschere und Spreizer befreien zu können. Wie sich vor Ort herausstellte, waren - neben den beiden Eingeklemmten - auch ein 2-jähriges Kind und eine schwangere Frau in einem der beiden Unfallfahrzeuge, welche jedoch schon durch Ersthelfer versorgt wurden.
Unser Appell geht daher an ALLE Autofahrer: Bitte bilden Sie, sobald sich ein Stau andeutet oder bildet, eine Rettungsgasse für eventuell kommende Einsatz- und Rettungsfahrzeuge. Nur so kann den Verunfallten schnell geholfen werden.
Weitere Informationen und Bilder, um sich die Ausmaße des Unfalls vorstellen zu können, finden Sie auf der Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld.
Zur kurzen Erklärung wie (einfach) eine Rettungsgasse funktioniert:
Auf zweispurigen Straßen: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links und die Fahrzeuge auf der rechten Spur fahren so weit wie möglich (auch auf den Standstreifen) nach rechts.
Auf drei- oder mehrspurigen Straßen: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links, die Fahrzeuge auf der mittleren Spur und auf der rechten Spur fahren so weit es geht rechts.
Jeweils in der Mitte befindet sich dann eine Rettungsgasse für Einsatz-, Rettungs- und Bergungsfahrzeuge.
Weitere Infos auch auf der Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld.
Danke für Ihr Verständnis - Ihre Freiwillige Feuerwehr Bergrheinfeld
Truppmann - Oberwerrn - 26.11.2014

Im Bild sehen Sie die Teilnehmer und Ausbilder der diesjährigen Truppmannausbildung in der Feuerwehr Oberwerrn (von links nach rechts):
KBM Reinhold Achatz, Jugendausbilder Tobias Wiederer, Jugendausbilder Thomas Pfister, Jugendausbilder Jonas Höchemer, Philip Schubert, Matthias Wiatowski, Luis Ullrich, Dominik Wiatowski, Kilian Kraus, Christoph Reuß, Vanessa Thein, Lukas Wolfahrt, Jugendwart Corinna Zeißner, KBI Peter Hauke
LP Wasser / Werneck 2014-11-03

Im Bild von links nach rechts:
Kommandant Thomas Baucke, KBM Thomas Heffels (Schiedsrichter), stellv. Kommandant Christian Kullick, die Teilnehmer Stephan Wildegger (Gold grün), Stefan Wegner (Gold blau), Daniel Hardenberger, Frederik Hart, Florian Hart (alle Gold), Cornelius Reith, Nicole Kreuzpaintner (beide Silber), Martin Kemmer, Luisa Reith, Markus Seuffert, Sebastian Hart, Robin Sieke, Peter Brinkmöller, Kilian Philipp, Andreas Brinkmöller (alle Bronze), KBM Roland Beyfuss (Schiedsrichter), 1. Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, KBI Peter Hauke (Schiedsrichter)
Die Feuerwehrführung der FF Werneck bedankt sich bei den beiden Ausbildern Stephan Wildegger und Stefan Wegner.
LP Wasser / Wipfeld 2014-10-17

Teilnehmer
- FF Wipfeld
Phillip Volk, Ludwig Hack, Christian Hack, Sascha Römer, Maximilian Löber, Katharina Selzam, Michael Korbacher, Bernd Schneider, Jona Rumpel
Schiedsrichter
- KBI Peter Hauke
- KBM Walfried Fröhr
- KBM Roland Beyfuß
LP Jugend / Teilheim 2014-10-18

Teilnehmer
- FF Teilheim
Luis Friedrich, Svenja Hartmann, Monja Janke, Bastian Seufert
Schiedsrichter
- KBI Peter Hauke
- KBM Walfried Fröhr
LP Jugend / Waigolshausen 2014-09-30

Teilnehmer
- FF Waigolshausen
Regina Benkert, Christian Benkert, Johannes Mauder, Felix Pfister, David Schimmel, Michael Schmitt, Manuel Schraut, Tobias Weisenberger
Schiedsrichter
- KBI Peter Hauke
- KBM Walfried Fröhr
LP Jugend / Werneck 2014-10-10

Teilnehmer
- FF Eßleben
Kilian Reuß, Marco Rumpel, Lars Weis, Philipp Königer, Christian Moritz
- FF Werneck
Johanna Riegler, Valentin Philipp, Andreas Brinkmöller, Michael Schwind, Philipp Röder, Marius Walter, Tim Vollert, Leopold Philipp, Max Walter, Marc Müller, Jakob Meyer, Niklas Hart, Julius Reith, Julian Sauer, Levis Ebert, Leon Baucke, Nickolas Schubert, Tim Mützel, Niklas Kullick
Schiedsrichter
- KBI Peter Hauke
- KBM Reinhold Achatz
- KBM Roland Beyfuß
Unfallrettung ohne hydraulischen Rettungssatz
Brebersdorf – "Verkehrsunfall mit Pkw", so lautete die Durchsage zum Übungsalarm im Zuge der Feuerwehraktionswoche 2014, zu dem die Freiwillige Feuerwehr aus Brebersdorf am Donnerstagabend um 19:11 Uhr alarmiert wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Brebersdorf führte zunächst die Erstmaßnahmen "Verkehrsabsicherung", "Sicherung gegen Brandschutz", "Stabilisierung des Unfallfahrzeugs" und "Erkundung des Innenraums inkl. Patientenbetreuung" durch. Im Anschluss daran wurde der Patient aufgrund der verklemmten Fahrertür mit der Trage durch den Kofferraum aus dem Unfallfahrzeug gerettet.
Bei realen Schadensereignissen alarmiert die integrierte Leitstelle ILS grundsätzlich das am nächsten verfügbare Rettungsmittel. So kommt es nicht selten vor, dass auch Feuerwehren ohne umfangreiche Ausrüstung für die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen – wie in diesem Übungsszenario dargestellt – angefordert werden. Trifft die Feuerwehr als erstes an der Einsatzstelle an, übernimmt diese bis zum Eintreffen weiterer Kräfte dann die Erstmaßnahmen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen und zeitoptimierten Abarbeiten der Schadenslage.

