UNTERFRANKEN. Seit Montag häuft sich die Verbreitung einer Meldung in sozialen Netzwerken und sonstigen Kommunikationsplattformen, in denen vor Trickdieben gewarnt wird. Die Täter würden sich als Kontrolleure von Rauchmeldern ausgeben und sich so Zugang zu Wohnungen verschaffen. Der unterfränkischen Polizei ist bislang kein solcher Fall bekannt geworden.

 

Die sicherlich gut gemeinte Warnmeldung hatte sich im Laufe des Montags rasend schnell über das Internet und sonstigen Kommunikationsplattformen verbreitet. Darin wird eine angebliche organisierte Verbrecherbande thematisiert, die von Haus zu Haus gehen und gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder kontrollieren würde. Dies wäre nur ein Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen und dort Diebstähle zu begehen.

 

Verbreiter der Warnmeldung sind bereits teilweise dazu übergegangen, Ortsbezüge nach Unterfranken aufzunehmen. Angereicht werden die Anpassungen anscheinend auch durch das „Stille-Post-Prinzip“. Über mehrere Ecken werden angebliche Vorfälle bekannt und anschließend mit Details versehen, die tatsächlich dann nicht mehr mit den realen Geschehnissen in Einklang zu bringen sind.

 

Seit der massenweisen Verbreitung häufen sich auch die Mitteilungen von verdächtigen Wahrnehmungen an unterfränkische Polizeidienststellen. Bislang ist es in keinem Fall zur tatsächlichen Feststellung von Verdächtigen gekommen, die mit der beschriebenen Masche tätig waren. Es liegen bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, welche die Warnung als Falschmeldung, eine sogenannten „Hoax“, klassifizieren würde.

 

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte mit den gewonnenen Informationen zu einer gewissen Beruhigung der Bevölkerung beitragen. Natürlich steht die Polizei jederzeit zur Verfügung, wenn Sie konkret Verdächtiges beobachten. Zusätzlich sollten Sie auch immer ein gesundes Misstrauen an den Tag legen, bevor Sie Warnmeldungen online Weiterverbreiten.

 

Es hat in der Vergangenheit bereits andere Maschen von Trickdieben gegeben, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zu Wohnungen oder Häusern verschafft haben. Deswegen hat das Polizeipräsidium Unterfranken folgende Tipps für Sie parat:

 

  • - Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in ihre Wohnung
  • - Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausverwaltung, ob tatsächlich Handwerker mit Arbeiten beauftragt sind. Solche Termine werden in der Regel auch vorab bei Wohnungsinhabern angekündigt
  • - Bewahren Sie stets die Ruhe – lassen Sie sich nicht durch angeblichen Termindruck überrumpeln
  • - Fragen sie im Zweifel auch bei Nachbarn oder Verwandten nach und beten sie diese ggf. beim Termin dabei zu sein. Oftmals bringt dies die Täter schon von ihrem Vorhaben ab
  • - Angehörige von Seniorinnen und Senioren sollten auch über solche Vorgehensweisen von Straftätern aufklären.

 

Pressetext der Polizei Unterfranken

Mittwoch, 13 Januar 2016 09:52

Bewerbung als UG ILS

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Das Bayerische Rote Kreuz ist ein großer Wohlfahrtsverband und die führende Hilfsorganisation in Bayern. Das BRK gliedert sich in die Landesgeschäftsstelle, 5 Bezirksverbände, sowie 73 Kreisverbände. Im BRK sind ca. 18.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptamtlich beschäftigt. Darüber hinaus sind rund 130.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Das Bayerische Rote Kreuz betreibt als größter Anbieter in Bayern 8 der 26 Integrierten Leitstellen.

Für unsere Integrierte Leitstelle in Schweinfurt suchen wir ab sofort

mehrere Mitarbeiter (m/w') für die Unterstützungsgruppe ILS (UG ILS).

 

Mehr Informationen über Aufgaben, Anforderungen und Kontaktdaten finden sie in dieser Stellenausschreibung.

Montag, 11 Januar 2016 11:11

Brand im Nebengebäude eines Gaststättenanwesens

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SCHONUNGEN, OT FORST, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Feuer in einem Nebengebäude eines Gaststättenanwesens ist am Donnerstagabend Sachschaden im oberen fünfstelligen Bereich entstanden. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Beamte der KPI Schweinfurt haben vor Ort die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Bei der Integrierten Leitstelle Schweinfurt wurde gegen 22.49 Uhr der Brand eines Gaststättenanwesens mitgeteilt. Beim Eintreffen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst brannte ein am Gasthaus angebautes, als Heizwerk genutztes Nebengebäude(ehemalige Scheune).

 

 

Ein Übergreifen des Feuers auf die Gaststätte, und die aufgrund der engen Bebauung unmittelbar angrenzenden Nachbaranwesen, konnte durch die eingesetzten Feuerwehren vor Ort verhindert werden. Vorsorglich wurden während der Löscharbeiten die Bewohner der angrenzenden Häuser evakuiert.

 

 

Die Hausbewohner konnten das Anwesen noch rechtzeitig verlassen. Insgesamt wurden bei dem Brand zwei Personen verletzt. Ein Bewohner stürzte beim Verlassen des Hauses und zog sich dabei eine Kopfplatzwunde zu. Der ebenfalls am Brandort anwesende Eigentümer erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Beide Verletzte wurden zur Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

 

Bei dem Anwesen handelt es sich um einen U-förmig gebauten Gaststättenkomplex mit angebauter Scheune. In der Scheune wird eine Hackschnitzelanlage als "Heizwerk" betrieben. Dieses versorgt insgesamt drei Wohnanwesen u.a. auch Nachbarn mit Heizwärme.

 

 

Nach bisherigen Kenntnisstand brach das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich der Heizungsanlage aus. Die Scheune samt Heizungsanlage und Hackschnitzelbunker wurden durch den Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

 

Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen im gut fünfstelligen Bereich liegen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist von einem technischen Defekt an der Heizanlage auszugehen.

 

Die Löscharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Der Brandort ist beschlagnahmt. Beamte des Schweinfurter Kriminaldauerdienstes haben vor Ort die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

 

Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Schonungen, weiteren Nachbargemeinden, sowie ergänzend Kräfte des Rettungsdienstes und das THW Gerolzhofen mit insgesamt 160 Mann im Einsatz.

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