Freitag, 07 August 2009 00:00

Indienststellung der fünf Abrollbehälter Katastrophenschutz

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Im Bild von links: Roland Rost (K-Sachbearbeiter Landratsamt Schweinfurt), Norbert Müller (Leiter Kreisbauhof), Joachim Bördlein (stellv. Leiter Kreisbauhof), Kreisbrandrat Georg Vollmuth, Jochen Braunschweig (GrpFhr Erkundungskomponente FF Werneck), Landrat Harald Leitherer, Dr. Carolin Lauer (Abteilungsleiterin im Landratsamt Schweinfurt), Thomas Wehner (Kreisbereitschaftsleiter des BRK, Kreisverband Schweinfurt), Edeltraud Baumgartl (1. Bürgermeisterin des Marktes Werneck), Hartmut Schumm (GrpFhr FF Niederwerrn) und Peter Seifert (1. Bürgermeister der Gemeinde Niederwerrn) Im Bild von links: Roland Rost (K-Sachbearbeiter Landratsamt Schweinfurt), Norbert Müller (Leiter Kreisbauhof), Joachim Bördlein (stellv. Leiter Kreisbauhof), Kreisbrandrat Georg Vollmuth, Jochen Braunschweig (GrpFhr Erkundungskomponente FF Werneck), Landrat Harald Leitherer, Dr. Carolin Lauer (Abteilungsleiterin im Landratsamt Schweinfurt), Thomas Wehner (Kreisbereitschaftsleiter des BRK, Kreisverband Schweinfurt), Edeltraud Baumgartl (1. Bürgermeisterin des Marktes Werneck), Hartmut Schumm (GrpFhr FF Niederwerrn) und Peter Seifert (1. Bürgermeister der Gemeinde Niederwerrn)

Am 31.07.2009 wurden im Rahmen einer Veranstaltung am Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion durch Landrat Harald Leitherer fünf Abrollbehälter des Katastrophenschutzes für verschiedene Einsatzgebiete in Dienst gestellt.

Da bei den verschiedenen Einsätzen oft umfangreiche Einsatztechnik erforderlich ist, die auf den vorgehaltenen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen (z. B. BRK) nicht oder nur in begrenztem Umfang verlastet ist, wurde das bereits von Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren und größeren Freiwilligen Feuerwehren bewährte Wechselladersystem eingeführt.

Die Abrollbehälter sind mit Ausrüstung des Bundes, des Landes, des Landkreises und des BRK, die größtenteils vorhanden war und ergänzt wurde, ausgestattet. Auf vorhandene Wechselladerfahrzeuge (WLF) des Kreisbauhofes gezogen, werden diese nach Anforderung zur Einsatzstelle transportiert und dort abgesetzt. Die WLF stehen dann wieder für weitere Transporte zur Verfügung.

Die Abrollbehälter optimieren die Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes im Bereich Brand- und Katastrophenschutz (Führung, ABC-Dienst, Wassergefahren) und im Bereich Sanitäts- und Betreuungsdienst. Sollte überörtliche Katastrophenhilfe angefordert werden, ist der Einsatz der Abrollbehälter bei dem abzustellendem Kontingent mit eingeplant.

Um die Einsatzfähigkeit der Abrollbehälter zu gewährleisten, haben die Freiwillige Feuerwehr Niederwerrn (Hochwasser), die Freiwillige Feuerwehr Werneck (ABC-Zug), die Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung (Führung IuK) sowie der BRK-Kreisverband Schweinfurt (Sanitätsdienst und Betreuungsdienst), die Patenschaften übernommen.

Der Anforderungsweg ist auf nachstehender Übersicht dargestellt. Kommandanten und Kreisbrandmeister können hier über die Feuerwehreinsatzzentrale nach Zustimmung des Kreisbrandrates oder eines Kreisbrandinspektors den AB-Führung (IuK), den AB-Hochwasser und/oder den AB-ABC-Zug anfordern. Von der FEZ aus erfolgt die Alarmierung eines Vertreters des jeweiligen Paten und eines Wechselladerfahrzeuges. Ebenfalls ist die Anforderung einzelner Ausstattungsgegenstände möglich.

Da ausgesonderte Container der Bundeswehr Verwendung fanden, die auf Abrollrahmen montiert und zusätzlich mit einer Teilverplanung ergänzt wurden, konnte eine kostengünstige Realisierung erfolgen.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Abrollbehältern können den folgenden Datenblättern in Form von PDF-Dateien entnommen werden

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