Logo-KFV1

Hübner Matthias

Hübner Matthias

Fitness spielt im Feuerwehrwesen eine große Rolle – insbesondere, wenn es um das Thema „Atemschutz“ geht. Atemschutzgeräteträger unterliegen im Einsatzfall durch umfangreiche Schutzkleidung und schwere Ausrüstung einer sehr hohen Belastung.

Am 14.05.2022 fand der MainCityRun statt und Florian Zinnheimer (Feuerwehr Sennfeld) hatte die Idee mit einer Laufgruppe daran teilzunehmen. Jedoch sollte die Teilnahme etwas ganz Besonderes sein und so wurde kurzerhand eine Laufgruppe organisiert, die aus aktiven Feuerwehrdienstleistenden bestand. Das Besondere daran: Alle LäuferInnen trugen vollständige Einsatzkleidung und zudem ein Atemschutzgerät, Maske, Helm und angeschlossenem Lungenautomaten (in Summe ca. 17 kg). Lediglich die Einsatzstiefel wurden durch Laufschuhe getauscht.

Die Gruppe ging unter dem Namen „FFW Land 4/4“ an den Start und bestand aus 9 Kameradinnen und Kameraden. Unterstützt wurden sie durch die Kreisbrandinspektion Schweinfurt. So wurden notwendige Atemschutzgeräte durch die Atemschutzwerkstatt vor Ort bereitgestellt. Aufgrund der Strecke von 5,4 km wurden pro Teilnehmer zwei Geräte inkl. Atemluftflasche gestellt, sodass zügig während des Laufes gewechselt werden konnte.

Die Gruppe hat definitiv Fitness bewiesen und den Lauf erfolgreich gemeistert! Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Teilnehmer: Julian Binder (FF Grafenrheinfeld), Sebastian Geb (FF Geldersheim), Florian Hart (FF Sennfeld), Kai Mauder (FF Grafenrheinfeld), Stefan Pabst (FF Grafenrheinfeld), Steffen Scholl (FF Grafenrheinfeld), Stefan Seufert (FF Grafenrheinfeld), Kathrin Vollmuth (FF Grafenrheinfeld), Florian Zinnheimer (FF Sennfeld)

Text: KBM Matthias Hübner

Foto: Leonie Eichhorn

MTA erfolgreich abgeschlossen

22 Feuerwehrdienstleistende haben am 02.11.2019 die Modulare Truppausbildung (MTA) in Grafenrheinfeld erfolgreich abgeschlossen und haben somit auch die Truppführer-Qualifikation erreicht.

Die MTA ist in zwei Teile geteilt, dem Basismodul in dem unter anderem das grundlegende Wissen aus den Bereichen Sprechfunk, Rechtsgrundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Erste Hilfe, Hilfeleistungseinsatz oder dem Löschangriff vermittelt wird.
Am Ende des Basismoduls wird eine Zwischenprüfung abgelegt, welche der früheren Abschlussprüfung des Truppmann Teil 1 entspricht. Der zweite Teil der Ausbildung besteht aus dem Modul Ausbildungs- und Übungsdienst, indem die im ersten Modul vermittelten Fähigkeiten in der Praxis angewandt und vertieft werden sollen.

Die erworbenen Kenntnisse wurden durch den Kreisbrandinspektor Reinhold Achatz sowie den Kreisbrandmeistern Matthias Hübner und Matthias Steinmüller geprüft. Unterstützt wurden sie von stellv. Kommandant Sebastian Berlenz (Grafenrheinfeld) sowie den Kommandanten Georg Dittmann (Hirschfeld), Andreas Goldstein (Oberschwarzach) und Michael Schur (Schwebheim).

 

Teilnehmer

Schwebheim
Maxi Bayer
Erik Rausch
Denis Krüger
Alexander Schraud

Hirschfeld
Julia Dittmann
Judith Strauß

Röthlein
Thorsten Schmöger

Grafenrheinfeld
Julian Berlenz
Kai Jonas Mauder
Hannes Mack
Simon Scheuring
Patrick Lausenmeyer-Krönert
Laura Brief
Katja Faulhaber
Julian Binder
Niclas Wegner
Veit Weidinger

Dittelbrunn
Florian Baches

Oberschwarzach
Dominik Götz
Simon Ruppenstein
Niklas Kurzidim
David Groha

„Saugleitung zu Wasser!“ und „Wasser marsch!“ hieß es bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren Gochsheim, Grafenrheinfeld, Hirschfeld, Schwebheim, Sennfeld sowie Weyer. Bevor jedoch das Löschwasser durch die Schlauchleitungen gefördert wurde, wurden die wichtigsten Punkte im Rahmen eines kurzen Unterrichts behandelt. Anschließend machten sich 11 Fahrzeuge auf zum Main. Zwei B-Leitungen mit je ca. 1,6 Kilometer Länge (entspricht ca. 160 B-Schläuchen) wurden hierbei verlegt, um Löschwasser in einen als Puffer dienenden Faltbehälter zu pumpen, aus dem abschließend einige Strahlrohre versorgt wurden. Aufgrund der großen Strecke und eines Höhenunterschieds von ca. 70 Metern kamen einige Verstärkerpumpen zum Einsatz. Eine stetige Kommunikation über Digitalfunk zwischen den Maschinisten gewährleistete abschließend eine stabile Wasserförderung – auch wenn anfangs leider das ein oder andere Druckbegrenzungsventil den Geist aufgab.

Wir benutzen Cookies
Auf unserer Seite verwenden wir Cookies, um Ihnen eine optimale Nutzung zu gewährleisten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.