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Flederer

Flederer

Landkreis Schweinfurt – Der Landkreis Schweinfurt ist gerüstet für einen möglichen Ausbruch der Vogelgrippe. Neben einem extra für diese Tierseuche eingerichteten Koordinationsstab, der wöchentlich tagt, wurden die Einsatzkräfte eingewiesen und über Symptome und Verlauf der Vogelgrippe sowie den Schutz bei einem möglichen Einsatz informiert.

Auch mit anderen Behörden hat sich das Landratsamt kurzgeschlossen, um eine bestmögliche Zusammenarbeit im Ernstfall zu ermöglichen. Ebenfalls geprobt wurde der Aufbau und Einsatz von Desinfektionsschleusen, die dann im Ernstfall auf den Straßen aufgebaut werden können.

 

Bislang wurden alle Vögel, die vom Veterinäramt zur Untersuchung eingeschickt wurden, negativ auf die Vogelgrippe getestet. Die Lage sei zwar ernst zu nehmen ist, aber es bestehe kein Grund zu Panikmache, sagte Landrat Harald Leitherer.

Im Bild Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des THW am vergangenen Wochenende in Werneck bei der Übung. Vorne (mittig, von links) Kreisbrandinspektor Peter Hauke, stellvertretender Landrat und Wernecks Bürgermeister Paul Heuler, Landrat Harald Leitherer, Kreisbrandinspektor Peter Höhn, Veterinäramtsleiter Dr. Thomas Wiethe sowie (außen als 2. von rechts) Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm

er Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt hat auf Nachfrage beim Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) die neue Broschüre X-99950 "Arbeitsmedizinische Vorsorge für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrdienst" erhalten, die somit den Feuerwehren zur Verfügung gestellt wird. Die Gemeinden haben diese Broschüre bereits über das Landratsamt erhalten. In dieser Broschüre sind unter anderem die Grundlagen für die G26-Untersuchungen sowie die Gebühren der G26-Untersuchungen und Kopiervorlagen enthalten.

Die Freiwillige Feuerwehr Sennfeld veranstaltet am Sonntag, den 7. Mai 2006 ihren 35. Konditionslauf. Die Einladung und das Anmeldeformular können Sie bei uns herunterladen:

Am 01.07.2006 findet auf dem Sportgelände in Poppenhausen die 3. Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr auf Landkreisebene statt.

Ein Abzeichen, das im Alter von 15–18 Jahren erworben werden kann. Im Jahr 2006 können die Geburtsjahrgänge 1988–1991 die Leistungsspange der DJF erwerben.

BEDINGUNG
Die Leistungsspange erfordert eine fünffache Leistung innerhalb der Gruppe:

  1. Auslegen einer Schlauchleitung als "Schnelligkeitsübung"
  2. Kugelstoßen
  3. Staffellauf 1500 m
  4. Vortrag eines Löschangriffs nach FwDv 4 ohne Bereitstellung
  5. Beantworten von Fragen

Für die Durchführung der Leistungsspange sind die Richtlinien "Helfer in der Jugendfeuerwehr 12.01, Ausgabe 90.01" gültig. Anmeldung, Richtlinien und Erläuterungen sind auch unter "Download" (Rubrik Prüfungen) erhältlich.

Sollte von einer Wehr keine komplette Mannschaft (9+1=10 Jugendliche) zusammen kommen, so können aus verschiedenen Ortsteilen einer Gemeinde Mannschaften gebildet werden.

Nur Teilnehmer mit einem gültigen Ausweis der DJF mit Dienstsiegel der Gemeinde werden zugelassen.

Anmeldung und Info bei Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Klopf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Anmeldung bis spätestens 30.04.2006.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Klopf
KBM / Kreis-Jugendfeuerwehrwart

Die Kreisbrandinspektion veranstaltet am Samstag, den 20.05.2006 auf dem Schulgelände in Gerolzhofen von 8.00–14.00 Uhr den 24. Kreis-Jugendfeuerwehrtag.

Als Teilnehmer zu dieser Veranstaltung sind alle Feuerwehranwärterinnen und -anwärter der Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, die zwischen 29.05.1994 und 01.01.1988 geboren sind recht herzlich eingeladen.

Sollte von einer Feuerwehr keine komplette Mannschaft (9+1=10 Jugendliche) zusammen kommen, so können aus verschiedenen Ortsteilen einer Gemeinde Mannschaften gebildet werden.

Nur Teilnehmer mit einem gültigen Feuerwehrausweis oder Dienstbuch werden zugelassen. Unterlagen wie Wettbewerbsordnung und Anmeldungsbogen sind unter "Download" (Rubrik Wettbewerbe) erhältlich.

Der Bundeswettbewerb findet 2006 nach den Richtlinien des Bundeswettbewerb der DJF, gültig ab 1999, Löschangriff mit Wasserentnahmestelle "Unterflurhydrant" statt.

Die Anmeldung ist beim zuständigen Kreisbrandmeister oder bei KJFW Horst Klopf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einzureichen bis spätestens 30.04.2006.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Horst Klopf Georg Vollmuth
Kreis-Jugendfeuerwehrwart Kreisbrandrat

Die Vogelgrippe ist im Vormarsch. Kräfte von Feuerwehr und THW sind nach Beauftragung durch das Veterinäramt oder bei Vorliegen einer Katastrophe durch Anweisung der K-Behörde für verschiedene Maßnahmen eingeplant.

Für den Landkreis Schweinfurt wurde ein Konzept bezüglich der Erfüllung dieser Aufgaben erstellt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ökumenische Notfallseelsorge in Stadt und Landkreis Schweinfurt konnte im Jahr 2005 ihr 10-jähriges Bestehen feiern. Ein sehr gelungener Helferfachtag zum Thema "Psychische Selbsthygiene" für alle Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen wurde von 45 Teilnehmern besucht. Die einzelnen Referate wie auch die Arbeitsgruppen fanden guten Anklang. Mit einem Festgottesdienst wurde in die St. Johannis-Kirche eingeladen, wo Mitbegründer Dekan Werner Kirchner die Festpredigt hielt. Im Evangelischen Gemeindehaus durften wir zu einem Stehempfang einladen, wo einzelne Grußworte die gute Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und der Notfallseelsorge heraushoben.

Wir danken Ihnen allen sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit in diesen vergangen 10 Jahren.

Der Sensibilität unserer Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass die Einsatzzahlen der Notfallseelsorge kontinuierlich gestiegen sind. Es wurde erkannt, dass Menschen in Extremsituationen schnelle seelsorgerliche Betreuung und Hilfe benötigen. Anbei die Statistik über die Einsätze im Jahre 2005.

Gerne sind wir auch bereit, in den Hilfsorganisationen für Fort- und Weiterbildungen zur Verfügung zu stehen. Wir sind unserem Leitsatz bisher treu geblieben, dass jeder Notfallseelsorger auch zu einer Hilfs- und Rettungsorganisation in Stadt und Landkreis gehört. Dies - so dürfen wir dankbar feststellen - hat das Zusammenwirken von Notfallseelsorge und Hilfsorganisationen hervorragend gefördert.

Wir hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit, wünschen Ihnen noch alles Gute in Ihrer Arbeit und Gott befohlen

Ihre
Ökumenische Notfallseelsorge
in Stadt und Landkreis Schweinfurt

Diakon Norbert Holzheid
Dekan Werner Kirchner

Mittwoch, 01 März 2006 00:00

BBK erarbeitet Empfehlungen zur Vogelgrippe

Vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV) erhielten wir zwei Empfehlungen zum Thema "Vogelgrippe". Sie richten sich im Besonderen an Führungskräfte bzw. allgemein an alle Einsatzkräfte bei Vogelgrippe-Einsätzen. Diese Dokumente wurden in einer Arbeitsgruppe auf Initiative des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erarbeitet. Der Deutsche Feuerwehrverband war hierbei durch DFV-Vizepräsident Albrecht Broemme vertreten.

Nachdem nun auch in Deutschland erste Fälle des gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 aufgetreten sind, informiert das Bayerische Staatsministerium des Innern alle Feuerwehren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Nachrichtenmeldungen befürchten einige Feuerwehren, bei Verdachtsfällen auf Vogelgrippe tätig werden zu müssen. Hierzu wird mitgeteilt, dass

  1. keine konkrete Gefährdungslage besteht,
  2. die kommunalen Feuerwehren grundsätzlich nur in Amtshilfe für die Gesundheitsverwaltung tätig werden würden,
  3. die Zuständigkeit für die Festlegung der zu ergreifenden Maßnahmen bei den Gesundheitsbehörden liegt.

Feuerwehren, die aufgrund von Amtshilfeersuchen tätig werden, sollen sich dabei nach den Vorgaben der FwDV 500 richten und die ergänzenden Festlegungen der zuständigen Gesundheitsbehörde beachten (Schutzkleidung, Verhalten, Desinfektion).

Weitere Festlegungen sind derzeit nicht erforderlich, da keine akute Gefährdungslage in Bayern besteht.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Dipl.-Ing. Dolle
Ministerialrat

Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Regen und Tauwetter nach Schneechaos

158 Einsatzkräfte aus Unterfranken halfen beim Dächerräumen – Kritik an Einsatzleitung

München/Würzburg (lby/geha) Anhaltende Regenfälle und Tauwetter haben am Donnerstag in Bayern Flüsse über die Ufer treten lassen und Überschwemmungen von Straßen, Kellern und Höfen verursacht. Vor allem in Oberbayern und Schwaben musste die Feuerwehr häufig ausrücken.

"Es regnet viel und der ganze Schnee taut weg, das Wasser kann aber nicht ablaufen. Deshalb haben wir viel zu tun", sagte ein Polizeisprecher in Fürstenfeldbruck. Nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes stiegen insbesondere im Donaugebiet und in Nordbayern die Pegel der Flüsse zeitweise stark an. Am Nachmittag habe sich die Lage zwar vielerorts wieder entspannt, doch gerade an den Unterläufen sei weiter mit steigenden Pegeln zu rechnen.

Zu starken Verkehrsbehinderungen durch überflutete Straßen kam es in den oberbayerischen Landkreisen Landsberg am Lech, Dachau und Fürstenfeldbruck, teilte die Polizei mit. Ein Schlammabgang an der Bahnstrecke zwischen Geltendorf und Buchloe verursachte massive Störungen des Zugverkehrs zwischen München und dem Allgäu. Mehr als 50 Züge wurden über Augsburg umgeleitet oder fielen aus.

Unterdessen hat sich die Lage in den vom Schneechaos betroffenen Gebieten Ostbayerns weiter entspannt. Dazu trugen 158 Einsatzkräfte aus Unterfranken unter Leitung der Berufsfeuerwehr Würzburg bei. Sie waren am Dienstagabend vom Lagezentrums des bayerischen Staatsministeriums angefordert worden und hatten sich noch in der Nacht auf den Weg in den Bayerischen Wald gemacht. Unter Zuhilfenahme von Drehleitern und Spezialisten der Höhensicherung aus Würzburg und Aschaffenburg räumten sie den bis zu 1,50 Meter hohen Schnee von den Dächern. Dabei verletzte sich ein Feuerwehrmann aus Hammelburg, als er durch ein Glasdach fiel.

Kritik an der Einsatzleitung äußerte der Kommandant der Feuerwehr Bastheim (Lkr. Rhön-Grabfeld), Michael Zimmer. Seinen Angaben zufolge hatte die Regierung von Unterfranken einen dreitägigen Einsatz anberaumt. Umso überraschter seien er und seine Leute gewesen, dass die Einsatzleitung am Mittwochabend einen Abbruch des Einsatzes verfügte. Und das, obwohl Bürgermeister und Feuerwehrleute aus Langdorf (Lkr. Regen), die nach achttägigen Dauereinsatz "am Rande der körperlichen Belastung angelangt" waren, sie um weitere Mithilfe gebeten hatten und noch einige Dächer zu räumen gewesen wären. Zimmer spricht von "behördlichem Irrsinn".

Im Landkreis Regen waren nach Behördenangaben am Donnerstag noch einmal rund 850 Helfer damit beschäftigt, verschneite Dächer von der tonnenschweren Last zu befreien. Allerdings sollte auch dort der Katastrophenalarm nach Ende der Arbeiten am Donnerstagabend aufgehoben werden.

Auf dem Main-Donau-Kanal dürfen nach gut dreiwöchiger Zwangspause wieder die ersten Schiffe fahren. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg gibt den Verkehr zwischen Bamberg und dem Hafen Nürnberg sowie zwischen Dietfurt und Kelheim von diesem Freitag an mit Einschränkungen frei.

Fotos: verschiedene Quellen
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