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Dienstag, 21 Mai 2002 12:11

Notrufnummer 112

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Noch heuer will das Innenministerium mit der Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr starten, wenn der Bayerische Landtag das dazu von der Staatsregierung vorgeschlagene Gesetz rechtzeitig verabschiedet.

"Das wird die Situation von Bürgerinnen und Bürgern, die durch einen Unglücksfall in Not geraten sind und Hilfe herbeirufen müssen, künftig in Bayern beträchtlich erleichtern. Die bisher im Rettungsdienst benutzte Rufnummer 19222 lässt sich per Handy nicht ohne Vorwahl der jeweiligen Rettungsleitstelle und zudem nur gebührenpflichtig anwählen.
Außerdem sind die in Bayern historisch gewachsenen Alarmierungsstrukturen zersplittert: Zu viele und unterschiedliche Stellen sind an der Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt, obwohl diese sehr häufig gemeinsam zum Einsatz kommen. Das birgt die Gefahr von Verzögerungen und Übermittlungsfehlern in sich.

Deswegen ist die gemeinsame Erreichbarkeit von Rettungsdienst und Feuerwehr unter der einheitlichen Notrufnummer 112 vorgesehen; die Alarmierungsstrukturen sollen dazu in drei zeitlichen Stufen, beginnend schon ab Ende 2002 in bayernweit 25 Integrierten Leitstellen sinnvoll zusammengeführt werden", begründete Innenstaatssekretär Hermann Regensburger die Gesetzesinitiative, die in der Verbandsanhörung eine breite Zustimmung fand.

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