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Sonntag, 20 Juni 2010 14:36

Funkübung der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises

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KREIS SCHWEINFURT (hof) Rund 100 Helferinnen und Helfer von THW, Wasserwacht, DLRG, Rotem Kreuz und acht Feuerwehren mit insgesamt 24 Fahrzeugen beteiligten sich an der Funkübung der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises.

Für die Katastrophenschutzeinheiten war am Sonntagmorgen um 08:30 Uhr der Parkplatz des Hallenschwimmbades Werneck der Treffpunkt. Hier bekam jede Fahrzeugbesatzung die Einsatzunterlagen ausgehändigt. Eine halbe Stunde später wurden dann die Helfer nach und nach zum angenommenen Einsatzort abgerufen. Am Gelände rund um den Bahnhof Waigolshausen wurden die mobilen Funkzentralen aufgebaut und die Einsatzfahrzeuge platziert.

Angenommen war ein Zusammenstoß von einem Personenzug mit einem Güterzug. Dabei stürzten einige Waggons in den Main. Gleichzeitig fing ein Teil Feuer und Gefahrgut trat aus. Gerechnet werden musste mit 130 bis 150 verletzten Personen sowie mit einer giftigen Wolke. Um dieses Szenario zu bewältigen, mussten auch Hilfsorganisationen aus angrenzenden Landkreisen angefordert werden. Doch dies lief alles fiktiv.

"Ziel war, dass die praktische Arbeit mit der funktechnischen Ausstattung an den Fahrzeugen und die Betriebsabwicklung im BOS-Funkbereich geübt und vorhandenes Wissen gefestigt wurde", so Roland Rost, der zuständige Sachbearbeiter für den Katastrophenschutz am Landratsamt. Des Weiteren sollte die funktechnische Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen untereinander trainiert werden, um bei Großschadenslagen eine bestmögliche Kommunikation der einzelnen Helfer untereinander zu gewährleisten.

Gefordert waren bei der Kommunikation vor allem die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) sowie die Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) des Landkreises Schweinfurt. Beide hatten ihre mobilen Einsatzzentralen in Betrieb und waren in ihren Funktionen als Unterstützungsgruppen aktiv in den Übungsverlauf eingebunden. Dabei stand nicht das taktische Handeln im Vordergrund. Vielmehr sollten die einzelnen Helfer Zeit haben, ihr Wissen, das sie in den Funkausbildungen erlangt hatten, in die Praxis umzusetzen. Alle Annahmen waren fiktiv und beruhten ausschließlich auf den Ideen der Teilnehmer.

Bei der Abschlussbesprechung nach rund zwei Stunden lobte Kreisbrandinspektor Peter Hauke die hervorragende Vorbereitung der Übung durch Rost. Wichtig beim Ablauf seien Funkdisziplin und die Aufstellung der Fahrzeuge am Bereitstellungsplatz. Bedingt durch Nachalarmierungen dauere es bei Großeinsätzen eine gewisse Zeit, bis die Strukturen stehen.

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