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Donnerstag, 28 Februar 2019 17:56

Für schnelle Hilfe im Notfall

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Bei der Abschlussprüfung zum First Responder in der Gemeinde Euerbach waren dabei (von links): Andreas Schraut, 1. Kommandant FFW Euerbach, Marcus Englert, 2. Kommandant und Projekt-Verantwortlicher, Christina Issing, Marc Hofmann, Lea Eck, Sandra Raditsch, Kristin Windsauer, Luisa Seufert, Kathrin Vollmuth, Dawina Seufert, Marco Sendner, Susanne Winter, Dominik Heinlein, Lukas Herterich, Heike Prescher, Jörg Winter, Julia Schreiner, Prüfer Jürgen Übler, Florian Wabra, Silvia Schmitt, Prüfer Erich Matthis, Gregor Lettowsky, ASB-Geschäftsführer Jochen Löser, Lehrgangsleiter Herbert Berger, Dittelbrunns Bürgermeister Willi Warmuth und Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold. Bei der Abschlussprüfung zum First Responder in der Gemeinde Euerbach waren dabei (von links): Andreas Schraut, 1. Kommandant FFW Euerbach, Marcus Englert, 2. Kommandant und Projekt-Verantwortlicher, Christina Issing, Marc Hofmann, Lea Eck, Sandra Raditsch, Kristin Windsauer, Luisa Seufert, Kathrin Vollmuth, Dawina Seufert, Marco Sendner, Susanne Winter, Dominik Heinlein, Lukas Herterich, Heike Prescher, Jörg Winter, Julia Schreiner, Prüfer Jürgen Übler, Florian Wabra, Silvia Schmitt, Prüfer Erich Matthis, Gregor Lettowsky, ASB-Geschäftsführer Jochen Löser, Lehrgangsleiter Herbert Berger, Dittelbrunns Bürgermeister Willi Warmuth und Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold. Foto: Reiner Schraut

Freiwillige aus Euerbach und Dittelbrunn lassen sich zum First Responder schulen

Euerbach 20 Freiwillige aus den Feuerwehren der Gemeinden Euerbach und Dittelbrunn sowie der ASB-Rettungshundestaffel Schweinfurt ließen sich zum First Responder, dem Ersthelfer vor Ort, ausbilden. Damit im medizinischen Notfall schnelle Hilfe geleistet werden kann.
Sanitäter dürfen sich die Männer und Frauen aus den beiden Gemeinden nach ihrer Abschlussprüfung jetzt nennen. 80 Stunden Unterricht durch den Arbeiter Samariter Bund (ASB) Schweinfurt haben sie in sechs Wochen in ihrer Freizeit absolviert. Zweimal die Woche trafen sie sich im Schulungsraum der Euerbacher Feuerwehr, um sich unterweisen zu lassen für den Notfall. Denn das Ziel der First Responder ist es, aufgrund der räumlichen Nähe schneller in einer Krisensituation einspringen zu können, bis der Notarzt und Rettungsdienst am Ort sind. Die Alarmierung über die Notrufnummer 112, die bei der Integrierten Leitstelle Schweinfurt landet, erfolgt bei bestimmten Schlagworten parallel dazu.
Drei Module mussten in der Ausbildung absolviert werden, erläutert Marcus Englert, zweiter Kommandant der Euerbacher Wehr sowie Initiator und Projektverantwortlicher der First Responder-Einheit seiner Gemeinde. Nach einem Erste-Hilfe-Grundkurs gab es zunächst den Sanitätshelferlehrgang und danach den Sanitätsdienstlehrgang, Leiter war Herbert Berger vom ASB Würzburg.
Ausgebildet wurden die zehn Euerbacher aus allen drei Gemeindeteilen sowie die Dittelbrunner Teilnehmer und Angehörige der ASB-Rettungshundestaffel in Themen wie Verletzungen der Haut und des Bewegungsapparats, Schockvorbeugung, Verbrennung, Unterkühlung, Störung der Atemwege, Notfälle bei Kindern, Reanimationstraining sowie Be- und Entladen von Rettungswagen.
Bei der Prüfung war eine Reanimation, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gefordert, 40 Fragen mussten beantwortet und eine praktische Prüfung mit Assistenz und Vorbereitung ärztlicher Maßnahmen wie Injektion, Infusion und Intubation absolviert werden.
Gefordert waren die Prüflinge vor allem, als sie an realistisch geschminkten Darstellern verschiedene Szenarien bewältigen mussten: Schlaganfall, Herzinfarkt, Motorradsturz mit Verletzung der Wirbelsäule, Leitersturz mit Schädel-Hirn-Trauma sowie Asthmaanfall.
Den neuen Sanitätern und First Respondern in ihren Heimatorten gratulierten ASB-Geschäftsführer Jochen Löser, Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold und Dittelbrunns Bürgermeister Willi Warmuth. Ihr Dank galt den Helfern, die viel Freizeit investierten, die sich intensiv mit den medizinischen Erfordernissen auseinandersetzen und ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und praktische Hilfe setzen. Ein Abschlussessen für alle Teilnehmer war der äußere Dank.
Für die neue First Responder-Einheit in Euerbach muss jetzt noch die Ausrüstung beschafft werden, sagte Marcus Englert. Dann wird sie bei der Integrierten Leitstellen ihre Einsatzbereitschaft beantragen.

Bericht: Silvia Eidel

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