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Donnerstag, 17 Mai 2007 00:00

Floriansmesse erstmals gefeiert

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BERGRHEINFELD – Erstmals feierte der Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt den Florianstag mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Feuerwehrseelsorger Werner Kirchner und Diakon Thomas Weiss zelebrierten inder Bartholomäuskirche den Gottesdienst. Eingeladen waren dazu alle Feuerwehren des Landkreises.

"In der Not zu helfen, das ist im Sinne von Sankt Florian", begann Kirchner den Gottesdienst. In seiner Predigt wies er auf die verschiedenen Beweggründe zum Helfen hin. "Wie viele Schreckensbilder vertrage ich?" Damit ging der Seelsorger auf die Belastungen der Helfer ein. Vieles könne einem den Mut im Leben nehmen. Daher sei eine gute Rückendeckung notwendig. "Wenn wir Menschen in Not beistehen wollen, brauchen wir Freunde und Menschen, die uns helfen", erklärte er.

Beeindruckt von der Musik und der Gestaltung des Gottesdienstes war Kreisbrand Georg Vollmuth. Er ist überzeugt, dass dieser Gottesdienst eine ständige Einrichtung wird. Musikalisch gestaltet hatte die Messe die Feuerwehrkapelle aus Reichmannshausen. Bei der anschließenden Begegnung vor der Kirche hatten die Besucher Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Bäckerei Galm hatte dazu Gebäck spendiert.

Der heilige Florian war ein römischer Soldat und gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Daher kommt auch die Bezeichnung Floriansjünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehrfahrzeuge übliche Funkrufname "Florian" in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung. Vielerorts ist es üblich, zu seinem Gedenktag eine "Floriansmesse" zu halten.

 

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