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Flederer

Flederer

Die Jugendfeuerwehr Bayern hat das vorläufige Programm für den 8. Landes-Jugendfeuerwehrtag im niederbayerischen Freyung bekannt gegeben:

Donnerstag, 11. Juni 2009

bis 11.00 Uhr

Anreise des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses
(ab 10 Uhr, Treffpunkt Hotel Gasthof „Zur Post“, Stadtplatz 2, 94078 Freyung, Anfahrt über Freyung Nord), anschließend Quartierbezug

13.00 Uhr

Sitzung des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses

ab 15.30 Uhr
bis 17.30 Uhr

Anreise der Wettbewerbsgruppen, Zeltlagergruppen, Gastgruppen, Wertungsrichter, Tagungsteilnehmer

19.00 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung des LJF-Tages (Sportplatz am Oberfeld)

ab 20.00 Uhr

Disco-Abend für die Jugendlichen mit bekannter Liveband in der Mehrfachturnhalle

   
Freitag, 12. Juni 2009

7.30 Uhr

Besprechung der Wertungsrichter

ab 9.00 Uhr

Training zur Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der DJF

ab 10.00 Uhr

Damenprogramm

ab 14.00 Uhr

Freizeitprogramm für die Jugendfeuerwehren

19.30 Uhr

Feldandacht am Sportplatz

20.15 Uhr

Abend der Bezirke „Bayern außer Rand und Band“

   
Samstag, 13. Juni 2009

8.30 Uhr

Beginn des Wettbewerbs am Sportplatz am Oberfeld

13.00 Uhr

Aufstellung und Einmarsch zur Siegerehrung

13.15 Uhr

Siegerehrung, Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der DJF

14.30 Uhr

Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Bayern

An allen Tagen wird allen Teilnehmern eine Ausstellung der Jugendfeuerwehren in der Mehrfachturnhalle angeboten. Des weiteren sind im Außenbereich verschiedenen Aussteller vertreten.

Am Freitag, den 07.11.2008 wurde im Ausbildungszentrum Niederwerrn eine Weiterbildungsveranstaltung für die zehn Feuerwehren durchgeführt, die mit Mobilen Sirenenanlagen ausgestattet sind. Ein Vertreter der Feuerwehr der Stadt Schweinfurt nahm ebenfalls teil, da zukünftig bei Bedarf ein Zusammenwirken von Kräften aus Landkreis und Stadt im Bereich „Warnung der Bevölkerung mittels Warnfahrzeugen“ erfolgt. Um im Einsatzfall schnellstmöglich geeignete Warndurchsagen einheitlich durchgeben zu können, wurden im Vorfeld durch die Kreisbrandinspektion solche Warndurchsagen festgelegt. Diese stehen nunmehr allen Kräften zur Verfügung und können mittels ausgeteiltem MP3-Player oder von CD abgespielt werden. Der Feuerwehrkamerad Hartmut Schumm und Bernd Reichert haben hierzu die technischen Voraussetzungen geschaffen und wiesen die Kräfte ein.

Im Anschluss wurde eine Warnübung durchgeführt. Fiktiv wurde angenommen, dass auf der Autobahn A 71 ein Massenunfall erfolgt ist und daher eine Rauchwolke die Ortschaft Oberwerrn gefährdet. Eine Abschnittsleitung „Warnen“ wurde aktiv, wobei KBM Hubert Lutz als Abschnittsleiter fungierte. Unterstützt wurde der Abschnittsleiter von der UGÖEL, die unter anderem den Funkverkehrskreis zur Verfügung stellte und als Ansprechpartner im Funkbetrieb agierte. Acht Feuerwehren führten dann fiktiv sowohl die Warnungen als auch die Entwarnung durch.

Bei der abschließenden Besprechung erfolgte eine Auswertung der Übung. Einige wichtige Erkenntnisse wurden gewonnen. Die Kreisbrandinspektion ist derzeit damit befasst, das Konzept zu verbessern. Einig war man sich, dass hier weiterhin Bedarf besteht, Übungen durchzuführen.

Die Kreis- und Stadtbildstelle Schweinfurt teilt mit, dass die folgenden Materialien ab sofort ausgeliehen werden können:

CD "Fortbildung für Führungskräfte"

Art.-Nr. 1000005

Lieferzeit: 3-4 Tage

Diese CD wurde vom FB 3 Ausbildung des Bezirksfeuerwehrverbands Oberbayern für Feuerwehr-Führungskräfte konzipiert, deren Ausbildung (z.B. an der Feuerwehrschule) bereits einige Jahre zurückliegt und die sich über aktuelle Themen informieren und fortbilden wollen.

Die PowerPoint-Präsentationen auf der CD sollen ihnen eine Hilfe zur schnellen Auffrischung von bereits einmal erlernten Themen sein. Alle Präsentationen sind im offenen PowerPoint-Format, als selbstständiger Player und im PDF-Format auf der CD zu finden.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Absturzsicherung
  • Einsatzleitung
  • Einsatztaktik
  • Feuerwehr – Feuerwehrverein
  • Flashover
  • Führung – Motivation
  • Ölschaden
  • Sicherheitswachen
  • Sofortmaßnahmen bei Gefahrguteinsätzen
  • UVV

Zielgruppe: KBR, KBI, KBM, Kommandanten, Stellv. Kommandanten, Zugführer, Gruppenführer

   
CD "Fortbildung für Führungskräfte 2"

Art.-Nr. 1000004

Lieferzeit: 3-4 Tage

Nach dem großen Erfolg der CD "Fortbildung für Führungskräfte" wurde vom Fachbereich 3-Ausbildung des BFV Oberbayern eine Fortsetzung mit neuen interessanten Themen ausgearbeitet.

Die PowerPoint-Präsentationen auf der CD sollen Ihnen eine Hilfe zur schnellen Auffrischung von bereits einmal erlernten Themen sein. Alle Präsentationen sind im offenen PowerPoint-Format (mit kostenlosem Viewer) und im PDF-Format auf der CD zu finden.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Brenngase
  • FwDV 500
  • Löschmittel
  • Motorsägen
  • Polizei und Feuerwehr
  • Ermittlungsverfahren
  • Wärmebildkamera
  • Überdruckbelüftung
  • Unterrichten in der Feuerwehr
  • Führung im Hochwassereinsatz
  • Physische Belastung im Atemschutzeinsatz
  • Feuerwehrführungskraft im Spannungsfeld Beruf/Familie/Freizeit/Feuerwehr

Außerdem finden Sie auf der CD eine komplette Sammlung aller Freiwilligen Feuerwehren Bayerns sowie aller Steckkreuzträger Bayerns.

Zielgruppe: KBR, KBI, KBM, Kommandanten, Stellv. Kommandanten, Zugführer, Gruppenführer

   
CD "Fortbildung für Führungskräfte 3"

Art.-Nr. 1000012

Lieferzeit: 3-4 Tage

Nach dem Erfolg der beiden CDs "Fortbildung für Führungskräfte" und "Fortbildung für Führungskräfte 2" wurde vom Fachbereich 3 Ausbildung des BFV Oberbayern eine Fortsetzung mit neuen interessanten Themen ausgearbeitet.

Die PowerPoint-Präsentationen auf der CD sollen Ihnen eine Hilfe zur schnellen Auffrischung von bereits einmal erlernten Themen sein. Alle Präsentationen sind im offenen PowerPoint-Format (mit kostenlosem Viewer) und im PDF-Format auf der CD zu finden.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Biogasanlagen
  • Dekontamination
  • Gefahren der Einsatzstelle
  • Photovoltaikanlagen
  • Rolle der Freiwilligen Feuerwehr im vorbeugenden Brandschutz
  • Sammelwasserversorgung
  • Stressbewältigung
  • Unabhängige Wasserversorgung
  • Unterrichtsvorschlag UVV
  • Wasserförderung lange Schlauchstrecken
  • Zusammenarbeit technische Rettung

Außerdem finden Sie auf der CD eine aktualisierte und überarbeitete Sammlung aller Feuerwehrführungskräfte Bayerns sowie aller Steckkreuzträger Bayerns.

Zielgruppe: KBR, KBI, KBM, Kommandanten, Stellv. Kommandanten, Zugführer, Gruppenführer

   
Anziehpuppe "Feuerwehrfrau"

Art.-Nr. 1000016

Lieferzeit: 3-4 Tage

Viele Brandschutzerzieher stellen sich beim Besuch des Kindergartens die Frage: "Welches sinnvolle Präsent kann ich den kleinen Feuerwehrfans mitgeben?" Aus diesem Gedanken heraus wurde unser Bastelbogen entwickelt. Schon den Kleinsten bietet sich damit die Möglichkeit, das Erlebte spielerisch aufzuarbeiten und die perönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrfrau inklusive dem Atemschutzgerät kennenzulernen.

Die Bastelbögen sind gedruckt auf stabilem 300g-Papier im Format DIN A3 und vorgestanzt, so dass es schon den Kleinsten möglich ist, die einzelnen Teile ohne Hilfe Erwachsener herauszubrechen.

Passend zur "Feuerwehrfrau" gibt es diesen Bastelbogen übrigens auch als "Feuerwehrmann".

 

Das Bayerische Staatsministerium des Innern (BStMI) stellt mit Schreiben vom 16.05.2008 ein Konzept zur Rettungsmittelvorhaltung für den Transport schwergewichtiger (adipöser) Patienten im Rettungsdienst in Bayern vor:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im November 2005 hatten wir alle in Bayern am boden- und luftgebundenen Rettungsdienst Beteiligten sowie die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung und die Rettungsleitstellen / die Integrierte Leitstelle München um Mitteilung ihrer Erfahrungen mit der rettungsdienstlichen Versorgung schwergewichtiger (adipöser) Patienten gebeten. Die aus den Umfrageergebnissen gewonnenen Erkenntnisse haben wir zum Anlass für eine Diskussion mit Vertretern des bayerischen Landrettungsdienstes und der in Bayern tätigen Sozialversicherungsträger genommen, wie die schwierige Versorgung dieser Patientengruppe bei Notfallrettung und Krankentransport verbessert werden kann.

Als Ergebnis ist nunmehr für jeden Rettungsdienstbereich die Vorhaltung eines RTW Adipositas im Reservefahrzeugbestand vorgesehen. Weitere Einzelheiten zu Ausstattung, Fahrzeug- und Personalvorhaltung, Stationierungsort, Einsatzspektrum, Disposition und Einsatzabrechnung bitten wir den Ausführungen im beiliegenden Konzept zu entnehmen.

Wir bitten alle Beteiligten, mit einer entsprechenden Abstimmung untereinander für eine schnellstmögliche und reibungslose Umsetzung des Konzepts Sorge zu tragen. In diesem Zusammenhang bitten wir auch, uns zu informieren, sobald ein RTW Adipositas in einem Rettungsdienstbereich einsatzbereit verfügbar ist.

Wir weisen zudem bereits jetzt darauf hin, dass wir zu gegebener Zeit eine Einsatzstatistik für die RTW Adipositas erstellen möchten und wären daher für eine vorsorgliche Einsatzdokumentation von Einsatzdatum mit Wochentag, Ausgangs- / Zielort (Ortsname mit Krankenhaus), Einsatzdauer (mit Einsatzbeginn und -ende), Transportkilometer, Einsatzart (Notfalleinsatz / arztbegleiteter Patiententransport / Krankentransport) u. a. dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Anding
Ltd. Ministerialrat

ÖKUMENISCHER
GOTTESDIENST

für
Hilfs– und Rettungsorganisationen
Stadt und Landkreis Schweinfurt

Samstag, 8. November 2008
16:00 Uhr
Mariä-Himmelfahrt Kirche
Werneck

anschließend
Stehempfang
Aula der Hauptschule

 

Ökumenische Notfallseelsorge Stadt und Landkreis Schweinfurt
Unterstützung durch DLRG-Ortsverband Werneck

 

Unwetter und Katastrophen der unterschiedlichsten Art haben Deutschland in den letzten Jahren immer wieder schwer getroffen. Wirksamer und erfolgreicher Katastrophenschutz und eine länderübergreifende Katastrophenhilfe ist nur mit eingeführten Strukturen gewährleistet. Deshalb sind die Hilfeleistungskontingente Personal und ABC-Abwehr vom Landratsamt und der Stadt vorgeplant.

Um den Einsatzkräften die Vorplanung näher zu bringen, fand am Samstag, den 06.09.2008 von 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr in der Kantine und auf dem Parkplatz der Firma ZF Sachs eine Informationsveranstaltung durch die Katastrophenschutzbehörden Stadt und Landkreis Schweinfurt statt. Näher gebracht wurden den Einsatzkräften die Führungsstrukturen sowie die Aufstellung von Grund-, Standard und ABC-Abwehrkontingent. Des Weiteren wurde den Anwesenden erläutert, wie die rechtlichen Grundlagen sind und wie die Personalgewinnung und die Kostenabwicklung erfolgen. Vor Durchführung einer Verbandsfahrt wurden die Kräfte theoretisch eingewiesen. Die Verbandsfahrt führte durch die Stadt und den nördlichen Landkreis Schweinfurt, wobei u.a. auch die Autobahn A71 befahren wurde.

Die Kontingente von Stadt und Landkreis Schweinfurt sind nunmehr gerüstet, um im Einsatzfall Menschen, egal an welchem Ort diese sich in großer Not befinden, schnelle Hilfe zukommen zu lassen.

 

Fotos: Landratsamt Schweinfurt

Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Bayern weist darauf hin, dass es bisher keine Ausnahmeregelung für Feuerwehren im Bezug auf Führerscheine bis 4,25 Tonnen gibt. Eine dementsprechende Meldung des "Münchner Merkur" sei falsch. Die Meldung des LFV lautet wie folgt:

Sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtverbandsvorsitzenden,
sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtbrandräte,
sehr geehrte Mitglieder des Verbandsausschusses,

 

in der heutigen (Anmerkung: gemeint ist der 25.09.2008) Ausgabe des Münchner Merkur war unter der Überschrift „Feuerwehrler atmen auf“ die Behauptung zu lesen, dass die Dienstleistenden angeblich jetzt mit dem Führerschein der Klasse B Feuerwehrfahrzeuge bis 4,25 Tonnen fahren dürfen.

 

Diese Behauptung ist falsch!!!

 

Sie entspricht nicht den Tatsachen und birgt erhebliche Gefahren in sich.

 

Da unter Umständen auch in anderen Zeitungen entsprechende Aussagen veröffentlicht wurden oder werden, stellen wir hierzu folgendes fest:

 

Bereits Anfang 2007 war es der LFV Bayern e.V., der – auch gegenüber dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren – darauf hingewiesen hat, dass es sowohl durch die Änderung der EU-Führerscheinrichtlinie wie auch durch die Tatsache, dass viele Fahrzeughersteller nicht mehr in der Lage sind, Tragkraftspritzenfahrzeuge mit einem Gewicht von unter 3,5 t anbieten zu können, zu Problemen bei den Feuerwehren kommen wird.

 

Nach vielen internen Abstimmungen und Diskussionen hierzu wurden von unserer Seite immer wieder Lösungsansätze genannt, von Änderungen auf EU-Ebene über Ausnahmegenehmigungen, die Anhebung der Gewichtsklasse bis hin zur Einführung eines „Feuerwehrführerscheins“ analog der in Österreich geltenden Regelung. Noch im April diesen Jahres hatten wir in einem Schreiben an Ministerpräsident Dr. Beckstein und Innenminister Herrmann gebeten, die auch vom DFV und dem AFKzV erhobene Forderung nach einer generellen Anhebung der Gewichtsklasse von 3,49 t auf 4,25 t nachhaltig zu unterstützen.

 

Es war immer die Meinung des LFV Bayern e.V., dass es widersinnig ist, das Führen einer Fahrzeugkombination (Zugfahrzeug bis 3,49 t und Einachsanhänger bis 750 kg) zu gestatten, gleichzeitig aber zu verbieten, ein Fahrzeug zu führen, das für sich genommen auf zwei Achsen dieses Gesamtgewicht von 4,25t erreicht.

 

Vor dem Hintergrund dieser Bemühungen hat der Freistaat Bayern am 19.08.2008 einen Entschließungsantrag in den Bundesrat (Drucksache 602/08) eingebracht, mit dem der Bundesrat die Bundesregierung bitten soll, durch eine Änderung der Fahrerlaubnisverordnung eine ausreichende Rechtsgrundlage dafür zu schaffen, dass unter anderem Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B Einsatzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 4,25 Tonnen fahren dürfen.

 

Dieser Entschließungsantrag Bayerns wurde in der 847. Sitzung des Bundesrats am 19.09.2008 behandelt. Staatssekretär Sibler erläuterte den Antrag nochmals und forderte die Bundesregierung auf, schnellstmöglich eine ausreichende Rechtsgrundlage für die Forderung Bayerns zu schaffen und damit das Ehrenamt zu stärken und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren zu sichern.

 

Der Entschließungsantrag wurde schließlich in der Bundesratssitzung dem Verkehrsausschuß (federführend) und dem Ausschuß für Innere Angelegenheiten (mitberatend) zugewiesen.

 

Auch wenn wir dies bedauern, kann damit zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinesfalls davon gesprochen werden, dass zukünftig von den Feuerwehrdienstleistenden mit der Führerscheinklasse B Feuerwehrfahrzeuge bis 4,25 Tonnen geführt werden können.

Wir bitten dringend, diese Information entsprechend weiterzugeben, nicht zuletzt auch deshalb, damit vor Ort in den Feuerwehren von dieser angeblichen Neuregelung kein Gebrauch gemacht wird. Die Feuerwehrdienstleistenden würden sich im jetzigen Zeitpunkt sogar wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar machen und könnten im Schadensfall den (Unfall-)Versicherungsschutz verlieren.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Peetz
Syndikusanwalt im LFV Bayern
Referent für die Facharbeit

Montag, 22 September 2008 00:00

Atemschutzlehrgang erfolgreich absolviert

SCHWEINFURT-LAND (HOF) Den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben 15 teilnehmende Feuerwehrleute aus sechs Wehren des Landkreises.

Im Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion und auf der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Schweinfurt wurden sie von Kreisbrandinspektor Peter Höhn und seinem Kreisbrandmeisterteam Mirco Böhm und Alexander Bönig auf ihre künftigen nicht leichten Aufgaben vorbereitet. Die Ausbildung bestand aus einem theoretischen Teil, der 14 Stunden umfasste. Für die praktischen Übungen waren 18 Stunden angesetzt. Hier wurde unter anderem die neue Wärmebildkamera des Landkreises eingesetzt. In den drei Wochen erfuhren die Floriansjünger viel über die Atmung und über Atemgifte. Zum Abschluss stand eine schriftliche Prüfung an, die alle Teilnehmer bestanden.

Neue Atemschutzgeräteträger sind: Nikolas Edelmann, Markus Friedel, Lukas Popp, Fabian Wirsching (alle Bergrheinfeld); Sebastian Bauer, Florian Hammerschmid (beide Dittelbrunn); Thomas Fratz, Mathias Wiesmann (beide Oberschwarzach); Sven Erich, Matthias Trapp (beide Unterspiesheim); Mitch Blattner, Stefan Kestler, André Schneider, Marius Wiederer (alle Wipfeld) und Mark Fischer (Schwanfeld).

Auf Vorschlag der Projektgruppe "Mädchen und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren", in der die Landesfrauensprecherinnen bzw. die von den Landesfeuerwehrverbänden gemeldeten Vertreterinnen aktiv sind, hat der Deutsche Feuerwehrverband neue Materialien der Feuerwehr-Jahresaktion "Frauen am Zug" zur Verfügung gestellt.

Es handelt sich hierbei um drei Messe-Präsentationsständer (Displays jeweils 85x200 cm)- siehe Anlage - mit den modifizierten Motiven "Frauen sind zu schwach [vertreten]", "Frauen sind Katastrophen [gewachsen]" und "Frauen an den [Brand]Herd" (Drehleitermotiv) sowie ein Banner (Vinyl-Vollplane, geöst, 2x3 m) mit dem Motiv "Frauen an den [Brand]Herd" (Drehleitermotiv).

Diese Materialien sind für den Einsatz bei den Feuerwehren vorgesehen (geeignet etwa für Versammlungen usw.) und können in der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Bayern angefordert werden (der Versand erfolgt unfrei).

Kontakt:
Isabelle Fenske

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.
Carl-von-Linde-Straße 42
85716 Unterschleißheim

Tel: 089 3883720
Fax: 089 38837218
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.lfv-bayern.de

achdem das Bayerische Staatsministerium des Innern (BStMI) bereits im November 2007 über eine EU-Richtlinie zur Nachrüstung von Nutzfahrzeugen mit "Tote-Winkel-Spiegeln" informiert hatte (siehe unsere Meldung vom 04.12.2007), ist diese Richtlinie nun in deutsches Recht umgesetzt worden. Das BStMI weist deshalb auf die nun geltende Nachrüstpflicht hin:

"Tote-Winkel-Spiegel";
Nachrüsten von Feuerwehrfahrzeugen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die EU-Richtlinie 2007/38/EG über die Nachrüstung von schweren Lastkraftwagen mit Spiegeln oder anderen Einrichtungen für indirekte Sicht wurde zum 1. Juni 2008 in Deutsches Recht umgesetzt. Diese Richtlinie hat das Ziel, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten. Wir nehmen hierzu Bezug auf unser IMS ID2-3614.001-12 vom 19.11.2007.

Danach müssen alle Kraftfahrzeuge, auch Feuerwehrfahrzeuge, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, die ab dem 1. Januar 2000 bis zum 25. Januar 2007 erstmals in den Verkehr gekommen sind, entsprechend nachgerüstet werden. Anzuwenden ist die neue Richtlinie ab dem jeweiligen Tag der nach dem 1. Oktober 2008 vorgeschriebenen Hauptuntersuchung (HU). Spätestens jedoch ab dem 1. April 2009 muss die Nachrüstung abgeschlossen sein.

Zur Feststellung, welche Spiegel an den betroffenen Feuerwehrfahrzeugen um- bzw. nachgerüstet werden müssen, empfehlen wir Rücksprache bei den entsprechenden Fahrgestellherstellern zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Dolle
Ministerialrat