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Flederer

Flederer

Am Sonntag, den 05.Juli 2009 um 09.00 Uhr findet im Freizeitzentrum der Gemeinde Waigolshausen

der 42. Kreisfeuerwehrtag,
verbunden mit der 17. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

statt.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung durch den Kreisbrandrat
  2. Begrüßung und Vorstellung der Gemeinde durch den Bürgermeister
  3. Grußwort durch Landrat Leitherer
  4. Bericht des KBR und Verbandsvorsitzenden
  5. Bericht des Kreisfeuerwehrjugendwartes
  6. Bericht des Kassiers
  7. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
  8. Neuwahl Kassier/Kassenprüfer/Schriftführer
  9. Ehrung
  10. Vorstellung SBE-Team
  11. GUVV-Leistungen bei Unfällen im Feuerwehrdienst
  12. Bienen und ihre fachgerechte Beseitigung
  13. Bilder des Jahres
  14. Wünsche und Anträge
  15. Ende der Veranstaltung
  16. Vorführung vor der Halle (Feuerlöschertrainer)

Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Es wird gebeten, dass alle Kommandanten und Stellvertreter sowie Vorstände teilnehmen. Auch sonstige Dienstgrade sind herzlich willkommen.

Die Verständigung der o.g. Personen hat durch den Kommandanten zu erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
V o l l m u t h
Kreisbrandrat

Zum Landesentscheid im Bundeswettbewerb der DJF, der am Samstag, 13. Juni 2009 in Freyung/Grafenau im Rahmen des Landes-Jugendfeuerwehrtages 2009 stattfindet (www.landesjugendfeuerwehrtag2009-frg.de), wird aus einer privaten Initiative heraus ein "Fanbus" organisiert. Der Landkreis Schweinfurt stellt mit vier Mannschaften den größten Teilnehmerkreis aus einem Landkreis.

Der Bus wird am Samstag, 13. Juni 2009 rechtzeitig zum Wettkampfbeginn (ca. 8:30 Uhr) dort eintreffen, d. h. die Abfahrtszeit wird sich gegen 2:30 bzw. 3:00 Uhr am frühen Samstag Morgen bewegen. Die Rückfahrt ist nach Wettkampfende, also gegen 15:00 Uhr geplant. Die Fahrtkosten (zum Selbstkostenpreis) belaufen sich auf 15 Euro pro Person.

Anmelden kann sich jede(r) Interessierte. Anmeldung bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist Samstag, der 30. Mai 2009.

Launiger Florianstag der Feuerwehren in Grafenrheinfeld mit tanzenden Wasserfontänen
Quelle: Schweinfurter Tagblatt vom 13.05.2009

GRAFENRHEINFELD – Am 4. Mai 304 starb der römische Beamte Florian, der zum Christentum übergetreten war, den Märtyrertod. Seine Häscher ertränkten ihn mit umgebundenem Mühlstein in der Enns. Der später heilig Gesprochene gilt nicht nur in Oberösterreich, sondern auch in Bayern als der Schutzpatron der Feuerwehrleute. Seinen Gedenktag feiert der Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt jedes Jahr mit einem St.-Florians-Gottesdienst, diesmal in Grafenrheinfeld.

Die Grafenrheinfelder Wehr nutzte dabei die Gelegenheit, am Feuerwehrhaus die neuesten Ausrüstungsgegenstände, ein Mehrzweckfahrzeug und eine Tragkraftspritze, segnen zu lassen. Den Rahmen für das Fest bildete die Jubiläumsfeier der Rafelder Wehr, die exakt vor 140 Jahren gegründet worden war.

Die Messfeier zelebrierte der ehemalige Weihbischof Helmut Bauer. Bereits eine halbe Stunde vor Ankunft des prominenten Gastes wimmelt der Kirchplatz von Feuerwehrleuten in Ausgehuniform, von Fahnenabordnungen der Kreiswehren und ortsansässigen Vereinen. Die Spannung steigt langsam, leichte Nervosität macht sich breit. Sanft versucht der Fahnenträger des Schützenvereins, Soldat Matthias Kupczyk, seine Kollegen an einer Pflasterreihe auszurichten. Noch ein paar Anweisungen hier, ermahnende Worte da, und dann steht die Doppelreihe so sauber, dass selbst der schmucke Offizier zufrieden ist. Als Bauer im silbernen BMW eintrifft, werden die Hälse länger. Der emeritierte Weihbischof zeigt sich beeindruckt ob der bunten Szenerie, freut sich über die Begrüßung durch Bürgermeisterin Sabine Lutz und Kreisbrandrat Georg Vollmuth und schreitet an der Seite von Pfarrer Werner Kirchner durch das Fahnenspalier.

Im Gottesdienst würdigt Bauer den nimmermüden Kampf der Feuerwehren für das Allgemeinwohl und betet dafür, dass die Floriansjünger immer gesund aus den Einsätzen zurückkehren mögen. Hernach darf er sich auf dem Weg zum Feuerwehrhaus aus der Pferdekutsche heraus, begleitet von den Klängen der Feuerwehrkapelle Reichmannshausen, die festlich geschmückten Straßen des ehemaligen Rokokodorfes ansehen.

Am Ziel warten bereits das neue Mehrzweckfahrzeug und die Tragkraftspritze, beides gewienert und poliert, auf den kirchlichen Segen. Bauer beweist mit launigen Worten, dass Feuerwehr und Bischof einiges gemeinsam hätten. "Wenn die große Glocke geläutet wird, rückt die Feuerwehr aus, kommt der Bischof oder ist sonst ein Unglück geschehen", zitiert er schmunzelnd aus einem Schüleraufsatz, den er einmal zur Korrektur vorgelegt bekommen hat.

Rund 110 000 Euro hat die Gemeinde nach der Bürgermeisterin Worte allein für das Mehrzweckfahrzeug investiert. Der Kleintransporter ist nicht nur mit Computern und einer Kommunikationszentrale ausgerüstet, um im Ernstfall als Kommandozentrale eingesetzt werden zu können. Besonders beeindruckt zeigte sich Lutz auch von der Möglichkeit, mittels Lichtgiraffe die Einsatzorte taghell ausleuchten zu können. Die Wehr sei zu einer "Task Force" geworden. Die moderne Feuerwehrtechnik sei "ziemlich kostspielig". Lutz freute sich, dass "wir das leisten können". "Sehr schön, kraftvoll und dynamisch" sei der "rote Flitzer", ließ sie ihren Emotionen freien Lauf.

"Ihr könnt euch darum gern beneiden lassen", sprach Landrat Harald Leitherer dem Kommandanten Winfried Roßhirt seinen Glückwunsch aus. Den Festtag beendeten die Rafelder Wehrleute mit einer wunderschönen Wassershow: Im wechselnden Licht der Scheinwerfer zeigten sie mit Feuerwehrschläuchen und unterschiedlichen Spritzköpfen eine perfekte Choreografie von meterhoch tanzenden Fontänen.

 

Florianstag der Feuerwehren mit Weihbischof em. Helmut Bauer

Grafenrheinfeld, Landkreis SW: Florian war ein Mann der Tat. Feuerwehrleute wissen um die Gefahren, die durch die Elemente Feuer und Wasser entstehen können. Sie begeben sich oft in große Gefahren, um andere zu retten. Dabei stößt man manchmal an Grenzen, ist ohnmächtig gegenüber den Gewalten. In solchen ausweglosen Situationen kann man aus dem Glauben heraus wieder Kraft bekommen. Wer den Blick auf den Himmel verliert, verliert den Boden unter den Füßen. Dies war Grund genug, um diesen Gedenktag in Grafenrheinfeld würdig und feierlich zu begehen.

 

Weihbischof em. Helmut Bauer hat aus diesem Anlass einen Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Florian zelebriert. Alle Wehren aus dem Landkreis waren eingeladen. Die Feuerwehrkapelle Reichmannshausen und Regionalkantor Rainer Abele haben gemeinsam die musikalische Ausgestaltung des feierlichen Gottesdienstes übernommen. Mitgewirkt haben die Jugendfeuerwehr und die Kindergartenkinder aus Grafenrheinfeld.

Die Feuerwehren mit den Fahnenabordnungen erwarteten vor der Pfarrkirche in Grafenrheinfeld den Bischof. Weihbischof em. Helmut Bauer und der Kreisfeuerwehrseelsorger Werner Kirchner zogen zusammen mit weiteren Geistlichen zur Pontifikalmesse in die Kirche ein.

Anschließend zogen die Feuerwehren musikalisch begleitet zum Feuerwehrgerätehaus. Der Bischof wurde mit Pferdekutsche zusammen mit Pfarrer Werner Kirchner und Grafenrheinfelds Bürgermeisterin Sabine Lutz den Weg durch das mit Fahnen geschmückte Dorf gefahren. Am Feuerwehrgerätehaus segnete der Bischof das neue Feuerwehrfahrzeug und die Motorspritze. Dem Bischof zu Ehren und zum Dank wurde der Floriansgruß aufgeführt.

Am Ende, schon bei Dunkelheit, gab es eine riesige Wasserfontänenshow zur Wassermusik von Händel und zu Mozarts Klängen zu sehen und zu hören.

 

Fotos: FF Grafenrheinfeld

Florian Pernpeintner, Technischer Oberinspektor an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg – und Mitbegründer dieser Website im Jahr 2001 – informiert in einer E-Mail vom 6. Mai 2009 über eine Änderung der Abnahmeniederschrift zur Leistungsprüfung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in der brandwacht 2/2009 bekannt gemacht, wurde bei der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" die Sollzeit bei Variante 1 auf 160 bis 190 Sekunden erhöht. (vgl. http://www.sfs-w.de/Leistungspruefung/LP_Loesch_Mehr_Zeit.htm)

In diesem Punkt wurde nun auch das im Internet verfügbare Formular zur Abnahmeniederschrift korrigiert:
http://www.sfs-w.de/Leistungspruefung/niederschrift.pdf
http://www.sfs-w.de/Leistungspruefung/niederschrift_formular.pdf

Die bei den Regierungen erhältlichen Papierformulare bleiben zunächst unverändert, bis die vorhandenen Restbestände aufgebraucht sind. Die Schiedsrichter werden gebeten, die Änderung der Sollzeit entsprechend zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Florian Pernpeintner
Technischer Oberinspektor

Staatliche Feuerwehrschule Würzburg
Sachgebiet Lehr- und Lernmittel

Die geänderten Formulare können auch unter Download heruntergeladen werden.

Donnerstag, 23 April 2009 00:00

Mithilfe bei der Waldbrandstatistik 2009

Wie die Regierung von Unterfranken in einer E-Mail vom 15. April 2009 mitteilt, sollen die örtlich zuständigen Katastrophenschutzbehörden bei Waldbränden in ihrem Zuständigkeitsbereich umgehend eine Kopie des Feuerwehr-Einsatzberichts an das zuständige Amt für Land- und Forstwirtschaft übermitteln. Die Regierung bezieht sich dabei auf die Nr. 4.4 der "Richtlinien zur Waldbrandabwehr", die im Allgemeinen Ministerialblatt (AllMBl) vom 31.03.2000, S. 382 veröffentlicht wurden. Aus den übermittelten Einsatzberichten wird auch im Jahr 2009 wieder eine Waldbrandstatistik erstellt. Hierzu ist die Mithilfe der Feuerwehren notwendig.

Das Landratsamt Schweinfurt hat eine Faxnummer bereitgestellt, um die Einsatzberichte zentral entgegenzunehmen und an das zuständige Amt für Land- und Forstwirtschaft weiterzuleiten. Die Einsatzberichte sollen nach einem entsprechenden Einsatz baldmöglichst an die Nummer 09721 5578349 gefaxt werden.

Festgottesdienst mit Weihbischof em. Helmut Bauer am Samstag, 9. Mai 2009 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Grafenrheinfeld zu Ehren des Hl. Florian anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Feuerwehr Grafenrheinfeld und der Fahrzeugübergabe.

Festverlauf:

17:30 - 17:40 Eintreffen der Feuerwehren mit den Fahnenabordnungen und den Gästen
17:45 Eintreffen des Bischofs, Begrüßung durch den Kreisfeuerwehrseelsorger, Kreisbrandrat und Bürgermeister
17:45 Aufstellung der Fahnenabordnungen und Einzug in die Kirche
18:00

 

Pontifikalmesse (umrahmt von der Feuerwehrkapelle Reichmannshausen)

ca. 19:15 Festzug zum Feuerwehrgerätehaus
Fahrzeugsegnung durch den Bischof und Kreisfeuerwehrseelsorger
Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges
im Anschluss

 

Begegnung mit dem Bischof und anschließendem Floriansgruß sowie einigen Vorführungen (Wassershow mit Musik) und Festbetrieb

 

Die E.ON Bayern AG informiert in einem Merkblatt über das richtige Verhalten bei Schäden an elektrischen Freileitungen:

Beobachtungen über Schäden und Unregelmäßigkeiten an elektrischen Freileitungen (z. B. gebrochene Isolatoren, herabhängende Leiterseile, in der Leitung hängende Drachen, Modellflugzeuge, Wettersonden usw.) sind sofort an den zuständigen Netzbetreiber zu melden.

Das Berühren sowie das Betreten des Nahbereichs herabhängender oder am Boden liegender Leiterseile elektrischer Leitungen ist lebensgefährlich!

Daher sind folgende Merkpunkte unbedingt zu beachten:

  • Herabhängende Leiterseile dürfen nicht berührt werden; ein Abstand von mindestens 5 m ist einzuhalten.
    Vorsicht bei schwingenden Leiterseilen!
  • Bei einem am Boden liegenden Leiterseil ist die Umgebung im Abstand von mindestens 10 m zur Auflagestelle zu meiden.
  • Hat ein Leiterseil Berührung mit Metallteilen wie z.B. Dächer, Geländer, Zäune oder ähnliches, so ist zu diesen Teilen in der gesamten Länge ein Abstand von mindestens 10 m einzuhalten.
  • Die Gefahrenzone ist nach Möglichkeit abzusperren, bis Personal des Netzbetreibers eintrifft.
    Die Gefahrenzone darf erst betreten werden, wenn die Abschaltung und Erdung der Leitung durch den Netzbetreiber sichergestellt ist.

Außerdem gibt E.ON Bayern die folgenden Sicherheitshinweise:

Wegen der Lebensgefahr bei Annäherung (Unterschreitung der Abstände gemäß DIN VDE 0105) an Einrichtungen mit Hochspannung ist der Zutritt / das Besteigen nur nach Durchführung aller erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und nach erteilter Freigabe durch E.ON Bayern-Personal zulässig.

Am kommenden Samstag, 21. März, sind alle Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste in Stadt und Landkreis Schweinfurt erstmals zu einem Helferfachtag in der Feuerwache in Schweinfurt, Adolf-Ley-Straße 1, eingeladen. Beginn ist um 8.30 Uhr, das Ende ist gegen 14 Uhr geplant.

Der Helferfachtag soll die Möglichkeiten und Angebote des im vergangenen Jahr in Schweinfurt gegründeten SbE-Teams (Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen) den Einsatzkräften der Hilfs- und Rettungsorganisationen nahe bringen. Es geht dabei um Fragen und Themen aus den Bereichen "Stress im Einsatz und seine Folgen", "Umgang mit traumatischen Einsatzerlebnissen" und "Stressbearbeitung und -vorbeugung".

Für den Helferfachtag ist folgender Verlauf geplant:

  • 8.30 Uhr: Ankommen mit Kaffee und Gebäck
  • 9.00 Uhr: Eröffnung
  • 9.30 Uhr bis 10.45 Uhr: Arbeitsgruppen (1. Runde)
    1. Frühjahrsputz für die Seele: Stress wirkt wie ...
    2. Atmosphäre schaffen – Entspannungsübungen erleben
    3. Was bringt mich auf die Palme – Stressoren
    4. Stress im Einsatz und seine Folgen
  • 11.00 Uhr: Vorstellung der Christian-Presl-Stiftung Bad Kissingen
  • 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr: Mittagessen
  • 12.30 Uhr bis 13.45 Uhr: Arbeitsgruppen (2. Runde)
  • 14.00 Uhr: Abschluss

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, jede Arbeitsgruppe zu besuchen. Die Arbeitsgruppen dauern jeweils 30 Minuten.

Anmeldung bis spätestens Dienstag, 17. März, bei Diakon Norbert Holzheid, Tel. 09721 21655, oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auf jeden Teilnehmer entfallen 5 Euro Teilnahmegebühr, die alle Kosten enthält. Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnahmebestätigung.

Veranstalter des Helferfachtages sind das SbE-Team der Hilfsorganisationen aus Stadt und Landkreis Schweinfurt, die Ökumenische Notfallseelsorge Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie die Feuerwehr der Stadt Schweinfurt.

Die Full World Merchandising GmbH bietet eine Grisu Plüschfigur als Feuerwehrmann an. 1 Euro je gekaufter Grisu Plüschfigur geht auf das Spendenkonto „Hilfe für Helfer“ des LFV Bayern.

Die Figur eignet sich als Merchandising-Artikel oder zum Weiterverkauf durch die Feuerwehren.

Weitere Informationen auf der Grisu-Website.

Tätigkeiten im Feuerwehrdienst, die unter schwerem Atemschutz statt finden, stellen körperliche Höchstleistungen dar. Eine ausreichende körperliche Fitness ist folglich eine wesentliche Voraussetzung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren.

Zu ihrem eigenen Schutz wird die körperliche Eignung der Atemschutzgeräteträger daher regelmäßig von entsprechenden Ärzten überprüft. Diese Untersuchung findet nach dem arbeitsmedizinischen Grundsatz G 26.3 „Atemschutzgeräte“ statt.

Dieser Grundsatz wurde im Herbst 2007 vom Ausschuss „Arbeitsmedizin“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) überarbeitet herausgegeben. (Die wesentlichen Änderungen finden Sie auf unserer Internetseite unter Prävention/Feuerwehr). Nicht geändert hat sich, dass unter der Rubrik der erweiterten Kriterien für „gesundheitliche Bedenken“ der Punkt „Übergewicht“ befindet.

Bisher konnte der untersuchende Arzt bei der Feststellung von Übergewicht lediglich den „Broca“- Index heranziehen, der um nicht mehr als 30 % überschritten werden sollte.

Broca = Größe [cm] - 100

"Neu" ist, dass der Arzt seine Entscheidung nicht mehr allein auf den Broca-Index stützen, sondern auch andere vergleichbare Werte heranziehen kann. Exemplarisch ist hier der Body-Mass-Index (BMI) aufgeführt, der den Wert 30 nicht überschreiten soll. Wörtlich heißt es im Untersuchungsgrundsatz:

„Übergewicht von mehr als 30 % nach Broca (Körpergröße in cm weniger 100 = kg Sollgewicht) oder vergleichbaren Grenzwerten anderer Indizes (z. B. BMI > 30)“

BMI = Gewicht [kg] / (Größe [m])²

Eine Verschärfung der bereits bisher geltenden Anforderungen ist somit nicht erfolgt, zumal die Indices nur beispielhaft aufgeführt sind. So kann der Arzt z. B. bei Feuerwehrdienstleistenden, deren Gewicht im Wesentlichen durch eine hohe Muskelmasse oder sehr hohe Knochendichte bestimmt ist, zu der Feststellung gelangen, dass trotz Überschreitens eines Berechnungswertes kein bedenkliches Übergewicht vorliegt. Die Entscheidung über die Tauglichkeit obliegt also stets dem untersuchenden Arzt.

Eine Überprüfung der Atemschutztauglichkeit allein auf Basis des BMI ist somit nicht angezeigt. Auch ist es weder geboten noch sinnvoll, dass Feuerwehren aufgrund von Medienberichten den BMI der Atemschutzgeräteträger selbst überprüfen, um Aufschluss zu deren Tauglichkeit zu erhalten. Diese Entscheidung kann nur ein entsprechender Arzt im Rahmen der Untersuchung und unter Würdigung aller Einzelfallumstände treffen.

Ihr Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband