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Flederer

Flederer

Samstag, 17 Oktober 2015 12:00

Jugendwartseminar 2015

Es ist mittlerweile schon Tradition geworden, dass sich Feuerwehrfrauen und –männer, die sich in den Wehren mit der Ausbildung, vor allem der Feuerwehranwärterinnen und –anwärter beschäftigen, sich regelmäßig Mitte Oktober treffen, um ihre Kenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern und um Erfahrungen auszutauschen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel konnte im Feuerwehrhaus Schwebheim wieder eine ordentliche Anzahl an interessierten Teilnehmern begrüßen.

Neben diesen konnte er auch den ehemaligen Bildungsreferenten der Jugendfeuerwehr Bayern, Herrn Arno Kaesberg, gewinnen. Dieser vermochte anhand von sehr anschaulichen Beispielen über neue Trends der Jugendlichen, ausgelöst durch verschiedene Hollywoodgrößen, zu berichten.

Teenager haben immer häufiger die Angewohnheit Portraits an verschiedenen Orten und in speziellen Positionen, z.B. Selfies, anzufertigen. Das Smartphone als Alleskönner und Medium, mit dem man zu jeder Zeit mit der ganzen Welt vernetzt ist, hilft dabei die Bilder zu verbreiten. Häufig werden solche, auch recht freizügige und eher private Bilder an Personen weitergegeben, mit denen man kurzzeitig in einer Beziehung steht. Geht diese dann zu Bruch, werden die Bilder oftmals mit Kommentaren versehen über das Internet veröffentlicht und geraten an eine Vielzahl von Personen, denen man eigentlich nicht intime Körperdetails präsentieren wollte. Die Problematiken die sich dadurch ergeben, sollten unbedingt die Einbindung der Erziehungsberechtigten gelöst werden. In schwierigen Fällen ist hierbei auch die Polizei behilflich.

Ohne Jugendliche keine Jugendfeuerwehr! Damit diese Weisheit nicht zum tragen kommt, informierten Tobias Forstmeier von der FF Unterspiesheim und Frank Genheimer von der FF Kronungen/Poppenhausen über deren Methoden zur Neumitgliedergewinnung. Beide Jugendwarte luden dabei zur Vorstellung der Feuerwehrarbeit nicht nur interessierte Jugendliche, sondern auch deren Eltern ein, um auch bei den Erziehungsberechtigten die notwendige Akzeptanz für die Interessen der Kinder zu bekommen.

"Wenn man nicht genau weiß, wohin man will, landet man leicht da, wo man gar nicht hin wollte, sagte der bekannte US-Pädagoge R. F. Mager.“ Dies nahm der Kreisjugendwart zum Anlass und referierte über das Thema Zielsetzung bei Ausbildungseinheiten. Eine Aufteilung eines Ausbildungsthemas in Ziele unterschiedlicher Hierarchiestufen hilft einem Ausbilder die Materie für die Zuhörer verständlich zu gliedern, Akzeptanz zu schaffen, alle notwendigen Inhalte zu berücksichtigen, ein festgelegtes Zeitfenster einzuhalten und gibt einem die Möglichkeit das Gelehrte auch in entsprechender Form zu überprüfen.

Hierzu strukturiert man das Ausbildungsthema in Richt-, Grob- und Feinziele. Das Leitziel, welches übergeordnet an der Spitze steht bleibt unverändert, kann aber unterschiedlich ausgedrückt werden. Die in hierarchischer Folge anknüpfenden Ziele sind veränderlich und werden je nach Ausbildungsziel formuliert. Neben der hierarchischen Ordnung von Zielen kann man diese auch nach unterschiedlichen Zielbereichen festlegen. Dabei geht es um die verschiedenen Fähigkeiten die bei der Zielsetzung angesprochen werden sollen. Sind diese eher Kognitiv, instrumentell oder affektiv bzw. sozialer Struktur. Zur Veranschaulichung wurden nach dem obligatorischen Schnitzelessen am Nachmittag Arbeitsgruppen gebildet, die die vorgegebenen Ausbildungsthemen strukturieren und zerlegen sollten, um diese in einer hierarchischen Zielstruktur anzuordnen. Im Anschluss präsentierten die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse, die kurz diskutiert wurden.

Abschließend standen der Kreisjugendfeuerwehrwart und der mittlerweile eingetroffene Kreisbrandrat Holger Strunk noch Rede und Antwort zu Fragen zu verschiedenen Themenfeldern im Bereich der Feuerwehr.

Ein herzlicher Dank geht hierzu nicht nur an die Referenten, sondern auch an die FF Schwebheim, bei denen Seminarleiter und –teilnehmer zu Gast sein durften.

Montag, 10 November 2014 12:00

Jugendwartseminar 2014

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Oberwerrner Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: Den Verstand der Jugendlichen in den Ausbildungseinheiten so zu aktivieren, dass diese ihr Erlerntes nachhaltig anwenden können.

 

Oftmals fällt in Prüfungen auf, dass Jugendliche zwar an einzelnen Apparaturen praktisch sehr gut ausgebildet sind, ihnen aber noch das Verständnis für die Zusammenhänge der Gerätschaften fehlt und dadurch Fehler entstehen. Die Jugendwarte stimmten zu, dass es selbst bei den aktiven Wehrmännern und –frauen notwendig ist, einmal erlerntes immer wieder zu trainieren, da sonst wichtige Kleinigkeiten in Einsätzen übersehen werden.

 

Um die Jugendlichen in den Wehren möglichst nachhaltig auszubilden referierte Kreisjugendwart Christian Eichel über verschiedene Ausbildungstechniken. Begonnen wurde mit einem Kurzvortrag über richtiges Präsentieren. In einer anschließenden Diskussion musste festgestellt werden, dass einige Feuerwehrausbilder in ihren Orten leider noch nicht auf längst gängige Präsentationsgerätschaften zugreifen können.

 

Im weiteren Verlauf schilderte der Kreisjugendwart die Vorgehensweise eine Ausbildungseinheit zu planen. Beginnend mit der Stoffsammlung, die einem einen Überblick über eine bestimmte Thematik liefert, ist es im zweiten Schritt notwendig die Fülle des Stoffes auf die für die Jugendlichen relevanten Bereiche zu reduzieren. Gleichzeitig setzt man sich verschiedene Ziele, die durch die Ausbildungseinheit erreicht werden sollen. Diese werden mit Hilfe verschiedener Schlagworte, sogenannte Operatoren, fixiert und helfen einem später die einzelnen Phasen der Ausbildungseinheit zielsicher durchzuführen.

Anschließend ging Eichel auf die verschiedenen Phasen einer Ausbildungseinheit ein. Begonnen mit den Möglichkeiten einen interessanten Einstieg zu gestalten referierte er weiter über die Erarbeitungsphase bis hin zur Sicherungs- und Anwendungsphase. In den zuletzt Genannten ging es darum Ideen, Anregungen und Erklärungen über Lernzielkontrollen zu erhalten, durch die die Jugendlichen ihr erlerntes Wissen anwenden, vertiefen und zum Teil auch selbst kontrollieren können.

 

Der Nachmittag gehörte den mittlerweile zur Tradition gewordenen Workshops. Dazu bekamen die in fünf Gruppen aufgeteilten Jugendwarte unterschiedliche Arbeitsaufträge. Alle wurden damit betraut über ihr Thema eine Stoffsammlung zu erstellen sowie ein Grob- und mehrere Feinziele zu formulieren. Des Weiteren sollte ein kurzer Ablaufplan einer Ausbildungseinheit erarbeitet und eine vorgegebene Lernzielkontrolle skizziert werden.

 

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen. Es wurde über eine Online-Plattform zum Austausch von selbst erarbeiteten Ausbildungseinheiten diskutiert. Kreisjugendsprecher Frank Genheimer und sein Stellvertreter Martin Kaiser berichteten über das zurückliegende Jugendzeltlager sowie über die Teilnahme an der Deutschen Jugendleistungsspange.

Samstag, 12 Oktober 2013 12:00

Jugendwartseminar 2013

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Zeilitzheimer Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: die demografische Entwicklung in der Region und deren Folgen für die Jugendfeuerwehren.

 

Die Jugendwarte stimmten zu, dass es mit der Zeit immer schwieriger werde, junge Leute für das Ehrenamt bei der Feuerwehr zu gewinnen. Darüber hinaus sprach Kreisjugendwart Eichel von der zunehmenden Komplexität der Aufgaben der Feuerwehr sowie der wachsenden Belastung am Arbeitsplatz, die die Zahl derjenigen schrumpfen lässt, die bereit sind, in ihrer Freizeit zu helfen.

 

Im Anschluss konnten die Teilnehmer drei verschiedenen Referenten lauschen, die über die Jugendarbeit an ihren Standorten informierten. Einer von ihnen war Felix Klein, der Jugendwert der Gerolzhöfer Wehr. Die anderen beiden Stefan Hein (Werneck) sowie Martin Kaiser (Hausen). Sie berichteten von den unterschiedlichen Umstände und Voraussetzungen ihrer Arbeit, aber auch über die Erfahrungen, die sie bei ihrer seit Jahren erfolgreichen Jugendarbeit für die Feuerwehr machen.

 

Der Nachmittag gehörte Workshops. Dazu bekamen die Jugendwarte in vier Gruppen unterschiedliche Arbeitsaufträge. Die ersten sollten einen Kennenlern- beziehungsweise Anwerbetag einer Jugendfeuerwehr im Allgemeinen planen und den Ablauf festlegen. Eine andere Gruppe sollte ein Jahreskonzept inklusive Planung erarbeiten, um einen Überblick über Ausbildungs- und Aktionsmöglichkeiten zu bekommen.

 

Ein weiteres Team aus Jugendwarten plante ein Zeltlager für die Nachwuchswehr. Schließlich beschäftigte sich noch eine Gruppe mit einer 24-Stunden-Jugendübung. Die Jugendwarte überlegten dabei, wie diese gestaltet werden könnte und welche wichtigen Punkte schon im Vorfeld geklärt werden müssen.

 

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen.

Samstag, 13 Oktober 2012 12:00

Jugendwartseminar 2012

Auf die Plätze fertig los - so lautete das Motto des diesjährigen Jugendwartseminars des Landkreises Schweinfurt.

Hierzu trafen sich am Samstag, den 13. Oktober Jugendwarte aus dem Landkreisgebiet im Feuerwehrhaus Werneck.

Am Vormittag begrüßte der Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel den Medienberater des Bezirksjugendrings Herr Lambert Zumbrägel, der zunächst über das Medium Internet referierte.“ Die Fertigkeit eine Nachricht handschriftlich zu verfassen wird zukünftig durch die Eingabe mittels einer Tastatur verdrängt werden“, so zitierte er einen bekannten Sozialwissenschaftler. Damit sollte das Verständnis der Erwachsenen gegenüber den Kommunikationsgewohnheiten unserer Jugend geschärft werden. Die Tücken und den Nutzen sozialer Netzwerke erläuterte er anhand des Umgangs mit der Kommunikationsplattform „Facebook“.

Nach einem kurzen Rückblick über das im Jahr 2012 erstmals ausgerichtete Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises, gab der Kreisjugendfeuerwehrwart eine kurze Einführung über Sinn und Zweck der Verwendung von Spielen in der Ausbildung von Jugendlichen. Im Anschluss daran durften sich zuvor eingeteilte Gruppen, bestehend aus den anwesenden Jugendwarten, selbst vom Effekt des spielerischen Lernens überzeugen.

Sonntag, 06 September 2015 21:38

Aktionstag „Verkehrssicherheit“

Aktionstag „Verkehrssicherheit“, ehem. Flugplatz Kitzingen (jetzt conneKT Technologiepark Kitzingen), 28. November 2015
 
Die JUGENDFEUERWEHR BAYERN kann Dank der Unterstützung der Versicherungskammer Stiftung einen weiteren Verkehrssicherheitstag für junge Fahranfänger/-innen für Mitglieder der Jugendfeuerwehr anbieten, und zwar diesmal in Kitzingen am 28. November 2015. Auch hier stehen neben einem Fahrsimulator, bei dem man die verschiedensten Verkehrssituationen und Fahrweisen konkret ausprobieren kann, natürlich das praktische Fahren und die Fahrphysik im Fokus des Aktionstages. Die Ausbildung wird von Fahrlehrern begleitet, die praktischen Übungen finden mit Fahrschulfahrzeugen statt. 
 
Zielgruppe: 17-jährige Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Besitz des Führerscheins zum begleiteten Fahren sind, denn eine weitestgehend selbstständige Fahrweise ist Voraussetzung für die Teilnahme
Unkostenbeitrag: 50,- €
Anmeldeschluss: 06. November 2015

Einladung an alle Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt.

Die Beteiligung der Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Landkreis am Wettbewerb nimmt immer stärker ab. Dies bereitet uns große Sorgen.

Der Wettbewerb wurde vor 14 Jahren ins Leben gerufen, um neben dem Bundeswettbewerb der JF ein weiteres Event im Landkreis Schweinfurt anzubieten.

Im Wettbewerb treten Gruppen (4 Personen) aus den einzelnen JF gegeneinander an. Diese Gruppen müssen fünf feuerwehrtechnische Aufgaben (Erste Hilfe, Gerätekunde, Leiterkunde, etc.) und fünf Spaß- und Spieleaufgaben (z. B. Bierkastenstapeln, Dart, Stiefelweitwurf, Balanceübungen, etc.) lösen. Sieger ist die Gruppe mit der höchsten Punktzahl. Sie bekommt den Wanderpokal bis zum nächsten Wettbewerb. Bei dreimaligem Gewinn darf der Pokal behalten werden (dies hat bis jetzt nur Grafenrheinfeld geschafft).

Bei der Abschlussbesprechung mit den Jugendwarten, nach jeder Veranstaltung, wurde uns immer versichert, dass die Jugendlichen mit viel Spaß und Elan bei der Sache sind und sich auf die nächste Teilnahme freuen, vor allem, da keine extra Vorbereitung oder Übungen angesetzt werden müssen. Wir verstehen deshalb nicht, warum die Teilnehmerzahlen der JF so rückläufig sind. (Wir haben mit ca. 30 Gruppen angefangen und zuletzt nahmen noch ca. 10 Gruppen teil!)

Für uns stellt sich nun die Frage: Lohnt sich der zeitliche und logistische Aufwand in der Vorbereitung und Ausführung im Verhältnis zu den Teilnehmerzahlen?

Wir haben uns lange überlegt, wie wir unseren Wettbewerb wieder bekannter machen können. Wir wollen die Jugendwarte neu motivieren mit ihren Jugendlichen zu kommen. Dies soll mit Plakaten und einer CD mit Bildern des vergangenen Wettbewerbs geschehen.

 

Die Jugendwarte

Frank Genheimer, Christian Weck

 

Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Ebertshausen entscheidet den 33. Jugendfeuerwehr-Wettbewerb für sich.

Gerolzhofen (ld) Die Jugendfeuerwehr Ebertshausen verteidigte ihren Sieg aus dem Vorjahr beim Kreisentscheid im Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren und qualifiziert sich neben Stammheim, Hesselbach und Waigolshausen für den Landesentscheid in Cham.
Anlässlich des 33. Kreisjugendfeuerwehrtages fanden sich 13 Mannschaften aus dem Landkreis Schweinfurt mit insgesamt rund 130 jungen Feuerwehrleuten auf dem Schulsportgelände des Landkreises Schweinfurt in Gerolzhofen ein.
Zahlreiche Schiedsrichter kontrollierten und bewerteten die Teilnehmer bei ihren Aufgaben. Der erste Teil bestand aus der Durchführung eines Löschangriffes, wobei die Trupps Hindernisse wie beispielsweise einen Wassergraben, eine Leiterwand, einen Tunnel und eine Hürde zu überwinden hatten. Bei diesem Teil kam es in erster Linie auf die korrekte Ausführung der Tätigkeiten an. Ein weiterer Bestandteil der Übung, dieser jedoch unter Zeitdruck, war das Anlegen von vier Knöten und Stichen.
Der zweiten Teil umfasste einen Wettlauf mit zu lösenden Aufgaben wie Schlauch rollen, Schutzausrüstung anlegen, Schlauch- und Stahlrohr kuppeln inklusive Knoten anlegen und das Werfen einer Rettungsleine. Hier legten die Wertungsrichter großen Wert auf eine korrekte aber auch schnelle Ausführung und stoppten die Zeit exakt. Fehler wurden mit Zuschlägen auf die Gesamtzeit bestraft. Aufgrund der Altersunterschiede (von zwölf bis 18 Jahren) wurde hier das Durchschnittsalter der Mannschaften bei der Wertung  berücksichtigt.
Kreisbrandrat Holger Strunk lobte bei der Siegerehrung ausdrücklich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen. „Alle haben den Wettkampf mit Bravour bestanden, deshalb sei der Letzte genauso gut wie der Erste. Die Feuerwehr bilde eine Einheit und der Zusammenhalt sei sehr wichtig.“
Auch Landrat Florian Töpper war gekommen und betonte, dass er sehr stolz sei auf all die jungen Feuerwehrleute und die erfolgreiche Jugendarbeit der Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt. Er dankte allen Helferinnen und Helfern, insbesondere der Feuerwehr Gerolzhofen, und war sehr erfreut über deren Gastfreundschaft.
Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel dankte den anwesenden Mannschaften, ihren Ausbildern und den zahlreichen Schiedsrichtern für ihre Einsatzbereitschaft.
Er zeigte sich ebenso freudig über den verletzungsfreien Wettkampf und gratulierte den Vertretern der vier besten Ortschaften für die Qualifikation zum Landesentscheid.

 

Das Endergebnis:
Aus der Verrechnung des ersten und zweiten Teils des Wettkampfes ergab sich die Teilnehmerplatzierung:

http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Schnelligkeit-und-Geschicklichkeit-gefragt;art769,8680618

Platz

Ortschaft

Punktzahl

1.

Ebertshausen I

1418,0

2.

Stammheim

1412,0

3.

Ebertshausen II

1406,0

4.

Hesselbach

1404,0

5.

Waigolshausen I

1404,0

6.

Gerolzhofen II

1388,9

7.

Gerolzhofen I

1382,0

8.

Waigolshausen II

1376,0

9.

Hambach

1372,0

10.

Hausen/Mainberg

1368,0

11.

Holzhausen

1360,0

12.

Markt Oberschwarzach

1328,9

13.

Frankenwinheim/Brünnstadt

1326,6


Bedanken möchte ich mich auch noch bei den Sponsoren:

 

Weitere Informationen sowie ein Video:

http://www.sw-n.de/watch.php?id=lg74X5yvFb4

 

Berlin – Bundesministerin a. D. Claudia Crawford (als Ministerin: Claudia Nolte) appelliert zum Jahreswechsel an alle feiernden Menschen, Respekt gegenüber Einsatzkräften zu zeigen. „Zehntausende Feuerwehrmänner und -frauen werden auch in der Silvesternacht haupt- und ehrenamtlich schnelle Hilfe bei Bränden, Unfällen und medizinischen Notfällen bringen. Immer öfter werden sie besonders in dieser Nacht behindert oder sogar tätlich angegriffen. Das ist unerträglich. Wer Rettungskräfte gefährdet, der legt auch die Axt an jede Form der solidarischen Bürgergesellschaft“, sagt die Beiratsvorsitzende des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Mit der zunehmenden Zahl von Vorkommnissen hat sich in diesem Jahr, auch auf Initiative des DFV, die Innenministerkonferenz befasst. Die Innenminister halten „angesichts des deutlichen Anstiegs der Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte sowie der wachsenden Anzahl von Übergriffen auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte eine Novellierung der einschlägigen strafrechtlichen Sanktionsnormen für geboten, um den strafrechtlichen Schutz dieses Personenkreises zu verbessern“ (Auszug Presseerklärung Herbstkonferenz der Innenminister und -senatoren 2009).

„Der Brandschutz wird in Deutschland ganz überwiegend ehrenamtlich getragen. Mehr als eine Million Menschen sind in den Freiwilligen Feuerwehren vor Ort in ihren Stadtteilen und Gemeinden aktiv. Feuerwehr ist echte Nachbarschaftshilfe“, erläutert Bundesministerin a. D. Crawford. „Deshalb bedarf es Achtung und Courage der Bürgerinnen und Bürger. Feuerwehrleute sind engagierte Nachbarn und keine Blitzableiter für den Frust anderer. Dies sollten Eltern auch ihren Kindern vermitteln.“

An bundesweit mehr als 17.000 Standorten leisten die Feuerwehren engagierte Jugendarbeit. Crawford: „Die Jugendfeuerwehren vermitteln ihren Mitgliedern Werte wie Respekt, Engagement, Toleranz und demokratisches Verständnis. Die Deutsche Jugendfeuerwehr als nationales Dach ist parteipolitisch neutral und führt zum Beispiel Projekte zur Integration, zur gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen und gegen Rechtsextremismus durch – frei nach dem Motto: Demokratie steckt an.“

„Informationen zur Mitgliedschaft geben die örtlichen Feuerwehren. Mädchen und Jungen jeder Herkunft sind in den Jugendfeuerwehren willkommen!“, betont die Beiratsvorsitzende des DFV.

Der Deutsche Feuerwehrverband und sein Beirat

Der Deutsche Feuerwehrverband vertritt die mehr als eine Million aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufs- und der Werkfeuerwehren. Seinen Beirat bilden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie beraten den DFV, stellen Kontakte her und unterstützen insbesondere Projekte. Dem Gremium gehören derzeit 44 Persönlichkeiten an. Die Beiratsvorsitzende Claudia Crawford (43) leitet das Auslandsbüro Serbien der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von 1994 bis 1998 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von 1990 bis 2005 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an.

Zahlreiche personelle Veränderungen bei der Führung der Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung des Landkreises Schweinfurt sind zum Jahresende zu verzeichnen.

Bei der Jahresabschlussveranstaltung der Unterstützungsgruppe Schweinfurt-Land wurde der Leiter Andreas Pfister aus eigenem Wunsch von der Führungsfunktion entbunden.

Andreas Pfister war seit der Aufstellung der Unterstützungsgruppe im Jahre 1996 mit großem Engagement tätig. Bei der Beschaffung des Einsatzleitfahrzeuges brachte er sein fundiertes Fachwissen mit ein. Auch bei der Umbauaktion eines ausgesonderten Arzttruppkraftwagens zum Gerätewagen IuK (Information u. Kommunikation) war Herr Pfister maßgeblich beteiligt. Die Kameraden der Unterstützungsgruppe hat er in den vergangenen Jahren in vielen Ausbildungsveranstaltungen zu Spezialisten ausgebildet und sein großes Fachwissen und seine Erfahrungen weitergegeben.

Wegen dieser Leistungen erhielt Herr Pfister von Herrn Roland Rost vom Landratsamt Schweinfurt ein Dankesschreiben des Landrates mit einem Erinnerungsgeschenk ausgehändigt. Kreisbrandinspektor Peter Hauke überreichte ihm das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes. Herr Pfister geht der UGÖEL nicht verloren und wird als Helfer weiterhin der Unterstützungsgruppe mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Als neuer Leiter wurde Herr Tobias Wiederer, der seit 2005 Andreas Pfisters Stellvertreter war, benannt. Gemeinsam mit dem neuen stellvertretenden Leiter Herrn Jens Reuß wird er die Unterstützungsgruppe führen.

Die Finanzierung des Digitalfunks ist nach den uns vorliegenden Informationen auf den Weg gebracht.

Wie Sie wissen, hatten wir nach Vorliegen der ersten Informationen über eine mögliche Einigung gegenüber den Kommunalen Spitzenverbänden und dem Finanzministerium nochmals auf einige Punkte hingewiesen, zu denen unseres Erachtens noch Klärungsbedarf bestand. Wie wir nunmehr erfahren haben, wurden unseren Bedenken in vollem Umfang Rechnung getragen.

Die ursprüngliche Forderung des LFV Bayern bezüglich der Finanzierung des Digitalfunks aus dem Jahr 2007 wird damit zu 100 % umgesetzt!

Der neue Kompromiss ist mehr als man erwarten konnte und trägt im Bereich der Feuerwehren allen Belangen Rechnung.

Nachfolgendes wird umgesetzt:

  • 80-prozentige Förderung aller Endgeräte, hierunter fallen
    • Fahrzeugfunkgeräte
    • Handfunkgeräte
    • Meldeempfänger (Pager)
    • Festfunkstellen
    • Sirenensteuerempfänger

das Ganze ausgerichtet an den realistischen Kosten und nicht an den Kosten eines Standardfunkgeräts der Polizei.

Die Fördermittel werden aus zusätzlichen Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern erbracht und kommen nicht aus der Feuerschutzsteuer.

Die Endgeräteförderung wird sich auf 5 Jahre belaufen.

Es soll bei den 3 Millionen Euro Kostenanteil der Betriebskosten die von den Kommunen getragen werden bleiben und zwar festgeschrieben bis zum Jahr 2024.

Ebenso werden die Kommunen Standorte bei geeigneten öffentlichen Gebäuden für die Basisfunkstationen ohne Mietkostenberechnung zur Verfügung stellen.

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