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Flederer

Flederer

Donnerstag, 04 August 2016 19:27

Website-Kit und Workshops

Werte Kameradinnen und Kameraden,
 
Seit Anfang Juni 2016 bietet der LFV Bayern mit dem Website-Kit seinen Mitglieds-Feuerwehren die Möglichkeit schnell und einfach eine eigene moderne Homepage mit umfangreichen Funktionen zu erstellen. 
 
Das Website-Kit richtet sich speziell nach den Bedürfnissen der Feuerwehren und ist für alle Ebenen der Feuerwehrarbeit geeignet – für Feuerwehren, für Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände, für Bezirksfeuerwehrverbände und natürlich auch für Jugendfeuerwehren sowie die Jugendverbände auf Stadt-, Kreis- und Bezirksebene.
 
Weitere Informationen zum LFV Website-Kit gibt es auf unserer Seite www.feuerwehren.bayern
 
Dort findet man neben Schulungsfilmen und einem umfangreichen FAQ-Bereich auch eine Demo-Version. Selbstverständlich können sich die Feuerwehren dort auch gleich anmelden und innerhalb kürzester Zeit mit der neuen Seite online gehen.
 
 
Des Weiteren bietet die Jugendfeuerwehr Bayern in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie weiteren externen Partnern mehrere Workshops zu verschiedensten Themen an. Die jeweilige Beschreibung mit Anmeldeformular findet ihr im Anhang als PDF-Dokument.
 
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Christian Eichel
Kreisjugendfeuerwehrwart
Mittwoch, 13 Juli 2016 19:40

Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2016

Am Ende der Pfingstferien fand auch in diesem Jahr das Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Schweinfurt statt. Der Kreisjugendwart sowie der Kreisjugendsprecher mit ihrem Lagerteam konnte in diesem Jahr leider nur eine kleine Anzahl an Feuerwehrjugendlichen begrüßen, die dafür umso intensiver die schönen Momente eines Zeltlagers genießen konnten.
 
Eine Betrachtung aus Sicht der Teilnehmer hat dankenswerterweise die FF Oberwerrn geschildert und zu Papier gebracht, die nachfolgend zu lesen und in Bildern nachzuvollziehen ist.
 

Bericht über das Jugendfeuerwehrzeltlager 2016

 
Wir, die Jugendfeuerwehrler aus Oberwerrn, haben von Donnerstag, den 26. Mai bis Sonntag, den 29. Mai 2016 am Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Schweinfurt in Euerbach teilgenommen. 
 
Nach der Ankunft begannen wir mit dem Aufbau der Zelte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, wir nutzten ihn zum gemeinsamen Karten- und Ballspielen. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde auch ein Wasserwerfer zur Abkühlung aufgebaut. Am Abend begrüßte die Lagerleitung und der Kreisbrandrat Holger Strunk die Feuerwehren aus Sömmersdorf, Wipfeld, Wülfershausen und Oberwerrn und eröffneten das Lager in einer kleinen Zeremonie, in der die Fahne des Landkreises Schweinfurt gehisst und das Lagerfeuer entzündet wurden. Nach Einbruch der Dunkelheit trafen wir uns alle am Lagerfeuer, um zu einer kleinen Nachtwanderung durch den nahegelegenen Wald, aufzubrechen. Wir hatten in dieser Nacht die Aufgabe das Lager vor Überfällen zu verteidigen. 
 
Am Freitag stand eine Lagerolympiade an, in der feuerwehrtechnische und andere Aufgaben in Vierergruppen absolviert werden mussten. Am späten Nachmittag nutzten wir unsere Freizeit zum Kartenspielen und gemütlichen Beisammensein. Am Abend waren wir noch dazu eingeladen zusammen zwei lustige Filme  anzuschauen. 
 
Am Samstagvormittag übten wir sowohl verschiedene Knoten, den Umgang mit Schläuchen sowie mit der Kübelspritze als auch theoretisches Wissen über den Verteiler,  die Fahrzeugkunde und die Notrufabsetzung. Nachmittags kam dann der Kreisbrandmeister Matthias Steinmüller, um die Jugendflamme zusammen mit unserem Kreisjugendwart abzunehmen. Alle 16 anwesenden Jugendlichen der Feuerwehr Oberwerrn bestanden die Prüfung der ersten Stufe. Nach dem Abendessen feierte der Feuerwehrseelsorger und Diakon Norbert Holzheid gemeinsam mit uns und einigen Eltern sowie unserem 1. Kommandanten Rainer Henninger eine Feldandacht. Diese wurde von unserem Jugendwart Tobias Wiederer musikalisch unterstützt. Im Anschluss wurden die Plätze der Lagerolympiade bekanntgegeben. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Danach überreichte der Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm die Abzeichen zur bestandenen Jugendflamme. Den letzten Abend ließen wir, da wir nochmal Nachtwache hatten, gemeinsam ausklingen. 
 
Am Sonntag halfen dann alle zusammen, den Zeltplatz wieder aufzuräumen und sauber zu machen. 
 
Wir wurden unseren ganzen Aufenthalt lang mit super Essen versorgt. Beispielsweise gab es Döner, Weißwurstfrühstück, leckere Schnitzel, Hamburger, zünftige Brotzeit und Schweinsbraten mit Blaukraut und Semmelknödel. 
 
Alles in allem verbrachten wir vier schöne Tage mit unseren Ausbildern in Euerbach. Wir hatten, trotz des manchmal ziemlich bescheidenen Wetters, viel Spaß und lernten beziehungsweise vertieften unsere feuerwehrtechnischen Kenntnisse. 
 
 
Auch möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal bei den Veranstaltern, den Köchen, unseren Jugendausbildern und den Betreuen im Namen der Jugendfeuerwehr Oberwerrn bedanken. 
 
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in zwei Jahren.
 

Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt, als ein großes, das dich verbrennt.


Thomas Hardy, englischer Schriftsteller, 1840–1928

 


Nach diesem Motto veranstaltet die Jugendfeuerwehr des Landkreises Schweinfurt alle zwei Jahre ein Zeltlager für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Schweinfurt. In Anlehnung an die Aussage des englischen Schriftstellers wird am Eröffnungstag unter Beisein des Kreisbrandrates und des Landrates des Landkreises Schweinfurt die Fahne gehisst und ein „kleines“ Lagerfeuer entzündet, welches während der gesamten Lagertage am Brennen gehalten werden muss. Am Abend lassen sich in der Wärme des Feuers die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren, bis die Köche zum Nachtimbiss rufen, bevor man erschöpft und glücklich in die Zelte fällt, um am nächsten Tag wieder Neues zu erleben. Die Gemeinschaft steht bei Veranstaltungen der Feuerwehr immer im Vordergrund, was durch verschiedene Spiele, Workshops und weiteren Angeboten gefördert werden soll.
Frei nach dem Motto der Feuerwehren: „ Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr.“

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Der Kreisjugendfeuerwehrwart

 


Downloadmöglichkeit aller notwendigen Formulare und Unterlagen für das Zeltlager:

 

Werte Kameradinnen und Kameraden,

 

die JUGENDFEUERWEHR BAYERN bietet auch 2016 wieder zwei Verkehrssicherheitstage für junge Fahranfänger/-innen exklusiv für Mitglieder der Jugendfeuerwehr an.

 

Hierzu sende ich euch anbei Infos, Ausschreibungs- und Anmeldeunterlagen zu und bitte euch um Unterstützung bei der Werbung und Weiterleitung der Informationen an eure Jugendwarte/innen und Jugendfeuerwehrler.

 

Neben einem Fahrsimulator, bei dem man die verschiedensten Verkehrssituationen und Fahrweisen konkret ausprobieren kann, steht natürlich auch das praktische Fahren und die Fahrphysik im Fokus des Aktionstages.

Teilnehmen können 17-jährige Jugendfeuerwehrmitglieder, die im Besitz des Führerscheins zum begleiteten Fahren sind, denn eine weitestgehend selbstständige Fahrweise ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Ausbildung wird von Fahrlehrern begleitet, die praktischen Übungen finden mit Fahrschulfahrzeugen statt.

 

 

Aktionstag „Verkehrssicherheit“, ehem. Flugplatz Kitzingen (jetzt conneKT Technologiepark Kitzingen), 09. April 2016:

 

Unkostenbeitrag: 50,- €

Anmeldeschluss: 31. März 2016

 

 

Aktionstag „Verkehrssicherheit“, Flugplatz Mindelheim-Mattsies, 22. Oktober 2016:

 

Unkostenbeitrag: 50,- €

Anmeldeschluss: 07. Oktober 2016

 

 

Die JF-Bayern freut sich auf zahlreiche Anmeldungen von euren Jugendfeuerwehrlern!

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Christian Eichel
Kreisjugendfeuerwehrwart

Werte Kameradinnen und Kameraden,

 

Dank der Unterstützung seiner Partner kann die Jugendfeuerwehr Bayern auch 2016 wieder tolle Seminare für Führungskräfte anbieten.

 

„Effektives Leiten von Sitzungen“, Beilngries, 22.-23. April 2016:

Dank der Kooperation mit der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist es der Jugendfeuerwehr Bayern möglich, im April 2016 wiederum ein kostenloses Training für Jugendfeuerwehrwarte aller Ebenen anzubieten. Es wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw e.V.) durchgeführt.

 

Sitzungen in Teams, Arbeitsgruppen und Abteilungen sind in jeder Organisation notwendig. Unfruchtbar geleitete Besprechungen bzw. Arbeitssitzungen erzeugen Unzufriedenheit. Unzufriedenheit bremst Motivation und die Freude an Teamarbeit.

Voraussetzung für brauchbare und verbindliche Ergebnisse in Besprechungen, Zusammenkünften und Arbeitsgruppen sind gute Vorbereitung, das Einbeziehen aller Anwesenden und effizient strukturierte Diskussionen.

In diesem Wochenend-Kompaktseminar lernen und üben Sie, Sitzungen/Besprechungen optimal vorzubereiten und zielorientiert zu leiten. Sie erwerben das notwendige Handwerkszeug für das Leiten von Besprechungen, Meetings und Sitzungen. Wenn Sie bereits Erfahrung in diesem Bereich gesammelt haben, erweitern Sie Ihr Wissen und Ihre Methodenkompetenz.

Im Rahmen des Seminars werden persönliche Kompetenzen (softskills) gestärkt und weiterentwickelt, die auch im beruflichen Alltag von Nutzen sind.

 

Zielgruppe: Jugendfeuerwehrwarte und deren Stellvertreter aller Führungsebenen mit und ohne Führungserfahrung, künftige Führungskräfte im Bereich der Jugendarbeit in der Feuerwehr

 

Unkostenbeitrag: kostenlos

 

Anmeldeschluss: 12. April 2016

 

 

Die JF-Bayern freut sich auf zahlreiche Anmeldungen von Euch!

Die Jahresplanung des Kreisjugendfeuerwehrverbandes im Landkreis Schweinfurt 2017 kann hier heruntergeladen werden:

Montag, 11 Januar 2016 09:01

Nutzung des Begriffs "Blaulichtparty"

Zur Information an alle Feuerwehren!

 

Sehr geehrte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,

 

immer wieder werden bei den Feuerwehren sogenannte „Blaulichtpartys“ durchgeführt, die auch als solche in den Ankündigungen betitelt werden.

Uns ist in diesem Zusammenhang bekannt geworden, dass sich die Deutsche Polizeigewerkschaft, Landesverband Bayern, den Begriff „Blaulichtparty“ markenrechtlich hat schützen lassen.

Aufgrund der Anfrage des LFV-Bayern wurde die Zustimmung zur Nutzung des Begriffs „Blaulichtparty“ durch die Mitgliedsfeuerwehren des Landesfeuerwehrverbands Bayern gegeben, wenn die jeweilige Veranstaltung keinen kommerziellen Charakter hat.

Wortlaut der Deutschen Polizeigewerkschaft:

"Als Inhaberin der Wortmarke „Blaulichtparty“ gestatten wir den dem Landesfeuerwehrverband Bayern angehörenden Feuerwehren die kostenlose Verwendung dieses Markennamens für die Durchführung von Veranstaltungen, sofern damit keine kommerziellen Interessen mit der Verwendung dieses Markennamens verfolgt werden.

 Kommerzielle Interessen sind dann zu verneinen, wenn eine entsprechende Veranstaltung zur Förderung der Geselligkeit der Angehörigen der Feuerwehren und zur Kontaktpflege zu anderen „Blaulicht-Berufen“ durchgeführt wird. Hierbei steht dann die ehrenamtliche Betätigung ohne Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund. Häufig kommt der Veranstaltungserlös einem sozialen Zweck zugute.

 Bitte weisen Sie in Publikationen für diese Veranstaltungen darauf hin, dass es sich bei „Blaulichtparty“ um eine Marke der Deutschen Polizeigewerkschaft, Landesverband Bayern e. V., handelt."

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Kreisjugendfeurwehrwart

Samstag, 17 Oktober 2015 12:00

Jugendwartseminar 2015

Es ist mittlerweile schon Tradition geworden, dass sich Feuerwehrfrauen und –männer, die sich in den Wehren mit der Ausbildung, vor allem der Feuerwehranwärterinnen und –anwärter beschäftigen, sich regelmäßig Mitte Oktober treffen, um ihre Kenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern und um Erfahrungen auszutauschen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel konnte im Feuerwehrhaus Schwebheim wieder eine ordentliche Anzahl an interessierten Teilnehmern begrüßen.

Neben diesen konnte er auch den ehemaligen Bildungsreferenten der Jugendfeuerwehr Bayern, Herrn Arno Kaesberg, gewinnen. Dieser vermochte anhand von sehr anschaulichen Beispielen über neue Trends der Jugendlichen, ausgelöst durch verschiedene Hollywoodgrößen, zu berichten.

Teenager haben immer häufiger die Angewohnheit Portraits an verschiedenen Orten und in speziellen Positionen, z.B. Selfies, anzufertigen. Das Smartphone als Alleskönner und Medium, mit dem man zu jeder Zeit mit der ganzen Welt vernetzt ist, hilft dabei die Bilder zu verbreiten. Häufig werden solche, auch recht freizügige und eher private Bilder an Personen weitergegeben, mit denen man kurzzeitig in einer Beziehung steht. Geht diese dann zu Bruch, werden die Bilder oftmals mit Kommentaren versehen über das Internet veröffentlicht und geraten an eine Vielzahl von Personen, denen man eigentlich nicht intime Körperdetails präsentieren wollte. Die Problematiken die sich dadurch ergeben, sollten unbedingt die Einbindung der Erziehungsberechtigten gelöst werden. In schwierigen Fällen ist hierbei auch die Polizei behilflich.

Ohne Jugendliche keine Jugendfeuerwehr! Damit diese Weisheit nicht zum tragen kommt, informierten Tobias Forstmeier von der FF Unterspiesheim und Frank Genheimer von der FF Kronungen/Poppenhausen über deren Methoden zur Neumitgliedergewinnung. Beide Jugendwarte luden dabei zur Vorstellung der Feuerwehrarbeit nicht nur interessierte Jugendliche, sondern auch deren Eltern ein, um auch bei den Erziehungsberechtigten die notwendige Akzeptanz für die Interessen der Kinder zu bekommen.

"Wenn man nicht genau weiß, wohin man will, landet man leicht da, wo man gar nicht hin wollte, sagte der bekannte US-Pädagoge R. F. Mager.“ Dies nahm der Kreisjugendwart zum Anlass und referierte über das Thema Zielsetzung bei Ausbildungseinheiten. Eine Aufteilung eines Ausbildungsthemas in Ziele unterschiedlicher Hierarchiestufen hilft einem Ausbilder die Materie für die Zuhörer verständlich zu gliedern, Akzeptanz zu schaffen, alle notwendigen Inhalte zu berücksichtigen, ein festgelegtes Zeitfenster einzuhalten und gibt einem die Möglichkeit das Gelehrte auch in entsprechender Form zu überprüfen.

Hierzu strukturiert man das Ausbildungsthema in Richt-, Grob- und Feinziele. Das Leitziel, welches übergeordnet an der Spitze steht bleibt unverändert, kann aber unterschiedlich ausgedrückt werden. Die in hierarchischer Folge anknüpfenden Ziele sind veränderlich und werden je nach Ausbildungsziel formuliert. Neben der hierarchischen Ordnung von Zielen kann man diese auch nach unterschiedlichen Zielbereichen festlegen. Dabei geht es um die verschiedenen Fähigkeiten die bei der Zielsetzung angesprochen werden sollen. Sind diese eher Kognitiv, instrumentell oder affektiv bzw. sozialer Struktur. Zur Veranschaulichung wurden nach dem obligatorischen Schnitzelessen am Nachmittag Arbeitsgruppen gebildet, die die vorgegebenen Ausbildungsthemen strukturieren und zerlegen sollten, um diese in einer hierarchischen Zielstruktur anzuordnen. Im Anschluss präsentierten die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse, die kurz diskutiert wurden.

Abschließend standen der Kreisjugendfeuerwehrwart und der mittlerweile eingetroffene Kreisbrandrat Holger Strunk noch Rede und Antwort zu Fragen zu verschiedenen Themenfeldern im Bereich der Feuerwehr.

Ein herzlicher Dank geht hierzu nicht nur an die Referenten, sondern auch an die FF Schwebheim, bei denen Seminarleiter und –teilnehmer zu Gast sein durften.

Montag, 10 November 2014 12:00

Jugendwartseminar 2014

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Oberwerrner Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: Den Verstand der Jugendlichen in den Ausbildungseinheiten so zu aktivieren, dass diese ihr Erlerntes nachhaltig anwenden können.

 

Oftmals fällt in Prüfungen auf, dass Jugendliche zwar an einzelnen Apparaturen praktisch sehr gut ausgebildet sind, ihnen aber noch das Verständnis für die Zusammenhänge der Gerätschaften fehlt und dadurch Fehler entstehen. Die Jugendwarte stimmten zu, dass es selbst bei den aktiven Wehrmännern und –frauen notwendig ist, einmal erlerntes immer wieder zu trainieren, da sonst wichtige Kleinigkeiten in Einsätzen übersehen werden.

 

Um die Jugendlichen in den Wehren möglichst nachhaltig auszubilden referierte Kreisjugendwart Christian Eichel über verschiedene Ausbildungstechniken. Begonnen wurde mit einem Kurzvortrag über richtiges Präsentieren. In einer anschließenden Diskussion musste festgestellt werden, dass einige Feuerwehrausbilder in ihren Orten leider noch nicht auf längst gängige Präsentationsgerätschaften zugreifen können.

 

Im weiteren Verlauf schilderte der Kreisjugendwart die Vorgehensweise eine Ausbildungseinheit zu planen. Beginnend mit der Stoffsammlung, die einem einen Überblick über eine bestimmte Thematik liefert, ist es im zweiten Schritt notwendig die Fülle des Stoffes auf die für die Jugendlichen relevanten Bereiche zu reduzieren. Gleichzeitig setzt man sich verschiedene Ziele, die durch die Ausbildungseinheit erreicht werden sollen. Diese werden mit Hilfe verschiedener Schlagworte, sogenannte Operatoren, fixiert und helfen einem später die einzelnen Phasen der Ausbildungseinheit zielsicher durchzuführen.

Anschließend ging Eichel auf die verschiedenen Phasen einer Ausbildungseinheit ein. Begonnen mit den Möglichkeiten einen interessanten Einstieg zu gestalten referierte er weiter über die Erarbeitungsphase bis hin zur Sicherungs- und Anwendungsphase. In den zuletzt Genannten ging es darum Ideen, Anregungen und Erklärungen über Lernzielkontrollen zu erhalten, durch die die Jugendlichen ihr erlerntes Wissen anwenden, vertiefen und zum Teil auch selbst kontrollieren können.

 

Der Nachmittag gehörte den mittlerweile zur Tradition gewordenen Workshops. Dazu bekamen die in fünf Gruppen aufgeteilten Jugendwarte unterschiedliche Arbeitsaufträge. Alle wurden damit betraut über ihr Thema eine Stoffsammlung zu erstellen sowie ein Grob- und mehrere Feinziele zu formulieren. Des Weiteren sollte ein kurzer Ablaufplan einer Ausbildungseinheit erarbeitet und eine vorgegebene Lernzielkontrolle skizziert werden.

 

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen. Es wurde über eine Online-Plattform zum Austausch von selbst erarbeiteten Ausbildungseinheiten diskutiert. Kreisjugendsprecher Frank Genheimer und sein Stellvertreter Martin Kaiser berichteten über das zurückliegende Jugendzeltlager sowie über die Teilnahme an der Deutschen Jugendleistungsspange.

Samstag, 12 Oktober 2013 12:00

Jugendwartseminar 2013

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Zeilitzheimer Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: die demografische Entwicklung in der Region und deren Folgen für die Jugendfeuerwehren.

 

Die Jugendwarte stimmten zu, dass es mit der Zeit immer schwieriger werde, junge Leute für das Ehrenamt bei der Feuerwehr zu gewinnen. Darüber hinaus sprach Kreisjugendwart Eichel von der zunehmenden Komplexität der Aufgaben der Feuerwehr sowie der wachsenden Belastung am Arbeitsplatz, die die Zahl derjenigen schrumpfen lässt, die bereit sind, in ihrer Freizeit zu helfen.

 

Im Anschluss konnten die Teilnehmer drei verschiedenen Referenten lauschen, die über die Jugendarbeit an ihren Standorten informierten. Einer von ihnen war Felix Klein, der Jugendwert der Gerolzhöfer Wehr. Die anderen beiden Stefan Hein (Werneck) sowie Martin Kaiser (Hausen). Sie berichteten von den unterschiedlichen Umstände und Voraussetzungen ihrer Arbeit, aber auch über die Erfahrungen, die sie bei ihrer seit Jahren erfolgreichen Jugendarbeit für die Feuerwehr machen.

 

Der Nachmittag gehörte Workshops. Dazu bekamen die Jugendwarte in vier Gruppen unterschiedliche Arbeitsaufträge. Die ersten sollten einen Kennenlern- beziehungsweise Anwerbetag einer Jugendfeuerwehr im Allgemeinen planen und den Ablauf festlegen. Eine andere Gruppe sollte ein Jahreskonzept inklusive Planung erarbeiten, um einen Überblick über Ausbildungs- und Aktionsmöglichkeiten zu bekommen.

 

Ein weiteres Team aus Jugendwarten plante ein Zeltlager für die Nachwuchswehr. Schließlich beschäftigte sich noch eine Gruppe mit einer 24-Stunden-Jugendübung. Die Jugendwarte überlegten dabei, wie diese gestaltet werden könnte und welche wichtigen Punkte schon im Vorfeld geklärt werden müssen.

 

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen.