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Informationsveranstaltung der Katastrophenschutzbehörde am 16.11.2007 im Landratsamt Schweinfurt

Am Freitag, den 16.11.2007 fand im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Schweinfurt eine Informationsveranstaltung der Katastrophenschutzbehörde und der Kreisbrandinspektion statt. Etwa 100 interessierte Zuhörer von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW, Wasserwacht, DLRG, Polizei und Sanitätsdienst konnten von Herrn Rost vom Landratsamt und Herrn KBR Vollmuth begrüßt werden.

Einleitend wurde auf die Problematik der Gefahrenabwehr bei Katastrophen und größeren Sicherheitsstörungen, wie Chemieunfällen, Gasunfällen, Störfallunfällen in Betrieben oder bei Bränden mit größerem Ausmaß, bei denen giftige Stoffe freigesetzt werden, hingewiesen.

Beim ersten Vortrag von Kreisbrandmeister Hubert Lutz wurden alle Möglichkeiten der Warnung und Information der Bevölkerung aufgezeigt. Insbesondere wurde auf die Warnmöglichkeit durch die 10 im Landkreis befindlichen mobilen Sirenenanlagen eingegangen. So wurden unter anderem die einsatztaktischen Besonderheiten eines Warneinsatzes besprochen, wobei es auch um die Einbindung von Warnfahrzeugen der Polizei und der Hilfsorganisationen ging. Hilfsmittel für den Einsatz der Warnfahrzeuge und der dann eingesetzten Abschnittleitung „Warnen“ wurden ausgeteilt und deren Handhabung erleutert.

Kreisbrandmeister Holger Strunk, der als ABC-Zugführer im Landkreis eingesetzt ist, stellte im Anschluss den ABC-Zug des Landkreises vor. Es wurde in diesem Beitrag auf die Struktur der Führung des ABC-Zuges (Zusammenschluss von Teileinheiten der Feuerwehren Bergrheinfeld, Geldersheim und Werneck), die Einsatzmittel und die Besonderheiten der Gefahrenabwehr eingegangen. Insbesondere wurde das Zusammenwirken des ABC-Zuges mit den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen angesprochen.

Kreisbrand Georg Vollmuth stellte anschließend ein fiktiv angenommenes Szenario vor. Anhand dieses Szenarios wurde deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Konzepte des Gefahrguteinsatzes und des Warnens zu kennen und die Einsatzgrundsätze, die sich daraus ergeben, zu beachten.

Jürgen Ruß von der Wasserwacht Schweinfurt stellte im letzten Teil der Informationsveranstaltung die Einsatzeinheit mit der Führung, das Einsatzgebiet und die Aufgabenfelder des Wasserrettungszuges Unterfranken vor. Diese Einheit setzt sich aus Fahrzeugen des BRK Bezirksverbandes Unterfranken und den Ortsgruppen der Wasserwachten von Rottendorf, Hammelburg, Mainparksee, Schweinfurt und Sulzfeld am Main zusammen. Auch wurde auf den Wasserrettungszug SW (L) der DLRG, der den gleichen Aufbau aufweist, hingewiesen. Mit einem Filmbeitrag, der die Einsatzvielfältigkeit von Wasserrettungszügen zeigte, wurde dieses Thema abgeschlossen.

Herr Rost vom Landratsamt und Herr Kreisbrandrat Vollmuth bedankten sich zum Ende der Veranstaltung für die rege Teilnahme. Sie wiesen vor allem auf die Wichtigkeit hin, sich bereits im Vorfeld mit der besonderen Gefahrenabwehr zu beschäftigen, um im Einsatzfall richtig reagieren zu können.

Nachfolgend finden Sie einige der in der Veranstaltung verwendeten Präsentationen zum Download: